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Aktuell

Artensterben durch Klimawandel

Donnerstag, 10. Juli, 13:57 Uhr

Klimaforscher sieht 30 Prozent aller Arten vom Aussterben bedroht

Dresden (AP) Der Hamburger Klimaforscher Hartmut Graßl sieht einen großen Teil der Arten vom Aussterben bedroht. Etwa 20 bis 30 Prozent aller bekannten Arten auf der Welt könnten ohne eine effektive Klimaschutz-Politik am Ende des Jahrhunderts verschwunden sein, sagte der Wissenschaftler am Donnerstag in Dresden zur Eröffnung einer Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums.

Graßl warnte eindringlich vor den Folgen der globalen Erwärmung und mahnte weitere Anstrengungen bei der Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes an: Wenn nicht gegengesteuert werde, seien auch bei uns vermehrt Sturzfluten möglich: «Dann werden wir so etwas wie im Sommer 2002 in Dresden öfter bekommen», erklärte er. Damals hatten Extremniederschläge zu einem Jahrhunderthochwasser der Elbe geführt.

Graßl bezeichnete das Klima als die wichtigste natürliche Ressource und die Basis des Lebens. Bei einer globalen Erwärmung von vier Grad Celsius könne aus einem Endmoränengletscher ein Palmenwäldchen entstehen. Bereits bei einer Erwärmung von zwischen 1,5 und 3 Grad sei das Schmelzen des Grönlandeises und damit ein Anstieg des Meeresspiegels nicht zu verhindern. «Das ist kein Alarmismus», fügte er hinzu.

Schau zu fragilem Verhältnis von Mensch und Atmosphäre

Nach Ansicht des Forschers ist eine informierte Bevölkerung Voraussetzung, um den Klimaschutz weiter voranzubringen. Ohne deren Mobilisierung könnten auch Politiker kaum etwas bewegen. In Deutschland seien inzwischen auch wertkonservative Teile der Bevölkerung sensibilisiert, während es vor 20 Jahren überwiegend nur Grüne sowie der linke Flügel der SPD und deren Anhänger gewesen seien. Graßl gilt als einer der führenden Klimaforscher. Er leitete das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und ist derzeit als Berater tätig.

Die Sonderausstellung «2 Grad - Das Wetter, der Mensch und sein Klima», die am Freitag für das Publikum öffnet, widmet sich dem fragilen Verhältnis zwischen Mensch und Atmosphäre. Die Ausstellung will Zusammenhänge globaler Klimapolitik und den Einfluss der Menschen dabei erläutern. «Es geht um ein tieferes Verständnis unserer Klima-Kultur», sagte Museumschef Lutz Vogel. Die Ausstellung sei weder politisch zugespitzt, noch biete sie Handlungsanleitungen.


Donnerstag, 10. Juli, 05:27 Uhr

Töpfer sieht in G-8-Klimaabkommen nur «zartes Bekenntnis»

Hannover (AP) Der frühere Direktor des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer, hat das G-8-Abkommen zum Klimaschutz kritisiert. «Für den Klimaschutz hat sich in Toyako nicht viel getan», sagte der CDU-Politiker der in Hannover erscheinenden «Neuen Presse». Mehr als ein zartes Bekenntnis zum Klimaschutz sei das nicht. Nötig seien wesentlich schnellere Weichenstellungen als jetzt beim G8-Gipfel vorgezeichnet.

Von der UN- Klimaschutzkonferenz im nächsten Jahr in Kopenhagen erwarte er ein Abkommen mit konkreten Minderungszielen bis 2050 samt verbindlicher Zwischenziele und Überprüfungsmechanismen. Um Schwellenländer wie Indien und China auf konkrete Klimaziele zu verpflichten, benötigten diese Länder konkrete Hilfen. Dafür seien Vereinbarungen zur technologischen Zusammenarbeit notwendig. Langfristig müssten gleiche Emissionsrechte für jedes Land das Ziel sein, abhängig von der jeweiligen Bevölkerungszahl.

Eine deutliche Absage erteilte Töpfer der Atomenergie. «Für das Klimaproblem wird die Kernenergie ohne jeden Zweifel nicht die Lösung sein», sagte er. Höchstens für eine Übergangszeit könne die Kernenergie als ergänzende Option eine Rolle spielen. «Um überhaupt etwas für den Klimaschutz zu erreichen, müssten weltweit schon Tausende Kernkraftwerke zusätzlich gebaut werden. Das ist nicht realistisch und würde die Gefahr vergrößern, dass nukleares Material in die falschen Hände gerät.»


Donnerstag, 10. Juli, 01:45 Uhr

Klimaforscher Schellnhuber lobt G8-Beschlüsse

Frankfurt/Main (AP) Die Beschlüsse des G-8 Gipfels von Toyako sind laut Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ein «großer Schritt nach vorn». Das Ziel, den CO-2-Ausstoß weltweit bis zum Jahr 2050 zu halbieren, gehe weit über die Festlegungen des letztjährigen Gipfels von Heiligendamm hinaus, sagte Schellnhuber der «Frankfurter Rundschau». Völkerrechtlich für alle verbindliche Regelungen zum Klimaschutz könnten aber nur im UN-Rahmen beschlossen werden: «Die Acht haben zwar nicht das Maximum erreicht, aber immerhin getan, was in ihrem beschränkten Rahmen möglich war.»

Der Leiter des Potsdamer Klimaforschungsinstituts, der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel berät, bemängelte allerdings, dass es auf der Konferenz weder gelungen sei, für das Halbierungsziel das Basisjahr 1990 festzuschreiben, noch sich Zwischenziele zu setzen. Für die EU verstärke sich jetzt die Notwendigkeit, sich bereits für das Jahr 2020 «ehrgeizige» Reduktionsverpflichtungen aufzuerlegen.

Als «eine Art Wunderglaube» bezeichnete er Erwartungen, die jetzt auch in Deutschland in eine Renaissance der Kernkraft gesetzt würden: «Selbst der massenhafte Ausbau der Kernenergie würde nicht ausreichen, das weltweite Klimaproblem zu lösen», sagte er.

Allenfalls könne für besonders sichere Meiler eine Laufzeitverlängerung ins Auge gefasst werden. Damit verbundene Gewinne sollten aber einem Klimafonds zugutekommen, mit dem Investitionen in erneuerbare Energien vorangetrieben werden sollten. «Für einen Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland sehe ich weder eine Notwendigkeit noch eine Berechtigung», sagte Schellnhuber.


G8 versagen vollkommen angesichts globaler Krisen

Dreiste Propagandashow für die Öl- und Atomindustrie

ATTAC Pressemitteiloung, 9.7.08

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den G8 vorgeworfen, bei der Bekämpfung der akuten globalen Krisen völlig zu versagen. "Die G8 sind ein Hindernis für eine gerechte Weltwirtschaft und die Verwirklichung sozialer Rechte. Statt die drängenden weltweiten Probleme anzupacken, hat dieser Club der Irrsinnigen den Gipfel in Japan als Propagandashow für die Öl- und Atomindustrie genutzt", sagte Pedram Shahyar vom Attac-Koordinierungskreis. Dies zeige, worum es der G8 bei ihren pompösen Treffen wirklich gehe: eine aggressive Politik zu Gunsten der kurzfristigen Gewinninteressen großer Konzerne.

Bereits heute sei klar, dass die UN-Milleniumsziele – die Halbierung der weltweiten Armut bis 2015 – wegen der G8 scheitern werden. Die 2005 beim Gipfel in Gleneagles gemachten Hilfszusagen würden nach wie vor nicht eingehalten. "Ein Abschluss der Verhandlungen in der WTO, auf den die G8 drängt, würde die globale Armut im Gegenteil noch weiterhin verschärfen", sagte Pedram Shayar. Notwendig sei stattdessen eine grundlegende Kehrtwende der Weltwirtschaftpolitik der Industrieländer und eine Abkehr vom Freihandelsdogma.

Die Klimaschutz-Erklärung der G8 bezeichnete Attac als dreisten Schwindel. "Ein abgehalfterter US-Präsident wie George Bush stimmt einer Halbierung der C02-Emissionen bis zum Jahr 2050 zu, ohne dass auch nur ein Basisjahr genannt wird – wer das als Fortschritt feiert, versucht die Menschen für dumm zu verkaufen", sagte Pedram Shayar. Wer wie die G8 die Ölförderung steigern, die industrialisierte Landwirtschaft ausbauen und den Weltmarkt weiter liberalisieren wolle, sei im Gegenteil für eine weitere Erwärmung der Atmosphäre verantwortlich zu machen.

"Das Drängen nach mehr Atomenergie ist im höchsten Maße verantwortungslos", kritisierte Detlev von Larcher, ebenfalls Mitglied im Attac-Koordinierungskreis. Statt endlich eine echte Energiewende einzuleiten, wolle die G8 Atomkraft aus der Mottenkiste holen. Attac betonte, dass die Atomenergie auch unabhängig von den mit ihr verbundenen Risiken weder einen Ausweg aus der Energie- noch der Klimakrise weise. "Mit ihrer versuchten Volksverdummung macht sich die G8 zum Büttel der Atomlobby", betonte Detlev von Larcher.

Auch der dringend benötigte Paradigmenwechsel bei der Gestaltung des internationalen Finanzsystems sei nicht angegangen worden. Detlev von Larcher: "Die nächste Finanzmarktkrise ist gewiss." Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte kritisiert, es gebe "ein bisschen die Gefahr, dass man schon wieder zum 'business as usual' zurückkehrt".

Attac forderte die G8 auf, sich endlich selbst aufzulösen und einer reformierten UNO das Feld überlassen.


Jakob von Uexküll: G8-Gipfel ist "Weltvergangenheitsrat"

epo.de, 09. Juli 2008

Hamburg. - Als "faulen Kompromiss mit einem Null-Ergebnis" betrachtet der Gründer des World Future Councils, Jakob von Uexküll, den Klima-Abschlussbericht des G8-Gipfels in Japan. Die G8-Staaten konnten sich nur darauf verständigen, das Ausmaß einer nötigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2050 erst von den Vereinten Nationen prüfen zu lassen. "Viel zu wenig für das, was passieren muss", so der World Future Council.

"Statt auf den globalen Notstand mit einem Sofortprogramm zu reagieren, verkünden die G8-Teilnehmer Ziele für 2050. Und alle außer Deutschland setzen jetzt auf eine Widerbelebung der Atomkraft. Das ist unverantwortlich - und außerdem wegen der zunehmenden Uran- und Kühlwasserengpässe völlig unrealistisch!", sagte von Uexküll, der Stifter des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award).

Von Uexküll kritisierte außerdem, dass die Regierungschefs die Welt nicht auf das mit Sicherheit anstehende Ende der Ölreserven vorbereiteten. Stattdessen wollten sie die Vorräte noch schneller aufbrauchen.

"Der World Future Council zeigt Politikern, dass erneuerbare Energien nicht nur nötig, sondern auch möglich sind - und zwar sofort, in den nächsten zwei bis drei Jahren, und nicht irgendwann in der grauen Zukunft", konstatierte von Uexküll.


G8: "Schlag ins Gesicht der Armen"

epo.de, 09. Juli 2008

Stuttgart. - Nach Einschätzung der evangelischen Entwicklungshilfeorganisation "Brot für die Welt" ist der G 8-Gipfel in Japan doppelt gescheitert. "Die selbsternannten Weltführer speisen uns mit Absichtserklärungen ab, wo wir kurzfristig wirksame Maßnahmen und langfristig überzeugende Visionen erwartet haben, um den Tsunami aus Hunger und Klimawandel zu bewältigen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Armen", kritisierte Thomas Hirsch, Klimaexperte bei "Brot für die Welt". Die Klima- und Hungerkrise werde so weitere Millionen von Opfern kosten, warnte er.

Die gemeinsame Erklärung zu Klimawandel und Energiesicherheit, auf die sich die G8-Staaten und die wirtschaftlich schnell wachsenden Staaten Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Südkorea, Mexiko und Südafrika am Mittwoch geeinigt haben, bleibt nach Ansicht der Organisation sogar noch deutlich hinter der eigentlichen Abschlusserklärung der G8 zurück, weil jegliche Konkretisierung fehle. "Das zeigt, dass es unter den Wirtschaftsmächten an Ernsthaftigkeit, Entschlossenheit und Vertrauen fehlt. Die G8, die allein fast zwei Drittel der Treibhausgase zu verantworten haben, werden ihrer Vorbild- und Führungsrolle nicht gerecht", heißt es weiter.

"Rückschritt statt Fortschritt" - so fasst Sushovan Dhar von der indischen Partnerorganisation "Vikas Adhhyayan Kendra" (VAK) die ungenügenden Gipfelergebnisse zusammen. Auch die prominente indische Bürgerrechtlerin Vandana Shiva, ebenfalls "Brot für die Welt"-Partnerin, kritisierte, dass die G8 ihre Verantwortung gegenüber den Armen nicht wahrnehmen, die zutiefst ungerechten Weltwirtschaftsstrukturen zu ändern, um den Hunger zu besiegen.

"Es ist fast schon zynisch: Der millionenfachen Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung wird nicht begegnet, wenn die Abschlusserklärung zwar mit großer Sorge anerkennt, dass die Hungerkrise strukturelle Ursachen habe, dann aber keine konkreten Lösungsschritte beschlossen werden, diese zu überwinden", sagte Carolin Callenius, Ernährungsexpertin von "Brot für die Welt". Der Gipfel habe im Kampf gegen den Hunger nichts gebracht.


Michael Müller: Alpenregion ist auf wirksamen Klimaschutz angewiesen

BMU Pressemitteilung, 10.7.08

Der Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels ist für die Alpenregion besonders wichtig. Bei einem Besuch der Forschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze sagte Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium: "Die Folgen des Klimawandels gehören zu den größten Bedrohungen für das Bergökosystem der Alpen. Im Alpenraum wird deutlich, dass bestimmte negative Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr zu verhindern sind." Anpassungsstrategien stehen deshalb für diese Region im Mittelpunkt. Sie betreffen die Bereiche Raumplanung, Naturgefahren, Artenvielfalt und Waldschutz, Tourismus, Hochwasserschutz und Wasserhaushalt.

Müller wies zum Abschluss seiner Alpenreise darauf hin, dass innerhalb der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums Gelder aus dem Emissionshandel für Klimaschutzprojekte im Alpenraum genutzt werden können. Die Alpenstaaten erarbeiten zudem unter der Leitung Frankreichs bis Februar 2009 einen gemeinsamen Aktionsplan, der Maßnahmen zur Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels umfassen wird.

Nach neuen Modellrechnungen ist in den Alpen mit einer doppelt so hohen Erwärmung wie im Bundesdurchschnitt zu rechnen. Folgen sind unter anderem ein zunehmendes Risiko von Extremwetterereignissen mit den daraus entstehenden Naturgefahren wie Steinschlägen, einem starken Rückgang der Gletscher, Verlust der Schneesicherheit für Wintersportgebiete und der Gefährdung der alpinen Artenvielfalt.


10. Juli, 2008

Bedrohung der Korallen wächst

Washington (dpa) ­ Rund ein Drittel aller Riff bildenden Korallenarten sind derzeit in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Damit habe sich die bedrohliche Lage der Korallen in den vergangen zehn Jahren deutlich verschärft.

Das berichtet ein internationales Forscherteam nach der Untersuchung von mehr als 700 Korallenarten im Journal «Science» (online vorab). Die Hauptursache für diese Entwicklung sehen die Wissenschaftler in den von Menschen produzierten Treibhausgasen - diese lassen die Wassertemperaturen ansteigen und die Meere versauern. Lokal würden die Korallen zudem durch Wasserverschmutzung, Überfischung und die starke wirtschaftliche Nutzung der Küstenregionen bedroht.

«Riffbildende Korallen sind stärker bedroht als alle Landlebenwesen mit Ausnahme der Amphibien», sagte Roger McMaus von Organisation Conservation International. Sie seien zudem wie keine andere Gruppe durch den Klimawandel gefährdet. «Der Verlust der Korallen hat schwerwiegende Auswirkungen auf Millionen von Menschen, deren Existenzgrundlage von den Korallenriffen abhängt.»

Das Team um Kent Carpenter von der Old Dominian University in Norfolk (US-Staat Virginia) hatte für die Studie insgesamt 704 Arten von Riff bildenden Steinkorallen nach Kriterien der Weltnaturschutzunion IUCN in eine der acht Gefährdungskategorie eingeteilt. Insgesamt 231 Arten seien demnach gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Weitere 176 seien potenziell gefährdet.

«Die Ergebnisse sind sehr bestürzend», sagte Carpenter. «Wenn Korallen sterben, tun es auch Pflanzen und Tiere, die in Korallenriffen Nahrung und Schutz finden.» Dies könne zum Kollaps dieser Ökosysteme führen.

Dramatisch verschlechtert habe sich die Lage nach dem großen Korallensterben 1998, heißt es in der Studie. Damals kam es in weiten Teilen der Ozeane infolge einer langanhaltenden Erhöhung der Wassertemperaturen zu einer sogenannten Korallenbleiche ­ dem Ausbleichen und anschließendem Absterben der Steinkorallenstöcke. Besonders betroffen waren damals der Indische Ozean und der westliche Pazifik. Vor diesem Ereignis wären nach Angaben der Forscher nur 13 Arten in eine der drei oberen Gefährdungskategorien gefallen.

Der westliche Pazifik habe derzeit den höchsten Anteil an Arten in einer der Kategorien mit erhöhtem Risiko. Verheerend sei die Situation auch in der Karibik, wo der Bestand zweier dominierender Korallenarten, der Geweihkorallen Acropora cervicornis und Acropora palmata, rapide zurückgegangen sei.

Ob die Korallen in diesem Jahrhundert ganz aussterben, hänge vom Ausmaß des Klimawandels und anderer Umweltbeeinträchtigungen sowie der Anpassungsfähigkeit der Tiere ab, schreiben die Wissenschaftler. Wenn Korallenbleichen immer häufiger aufträten, seien viele Arten vermutlich nicht in der Lage, sich rechtzeitig zu erholen und die Bestände würden unumkehrbar zurückgehen.







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