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Aktuell
Wildschäden in Thüringen
Freitag, 1. August, 04:22 Uhr
Wildtiere knabbern zu viele Bäume an
Erfurt (ddp-lth). Auf mehr als einem Viertel der Thüringer Waldfläche schälen und fressen Wildtiere zu viel Rinde von Bäumen. Rot- und Rehwild richtete 2007 vor allem an Fichten große Schäden an, wie das Landwirtschaftsministerium in Erfurt auf ddp-Anfrage mitteilte. Bei der Begutachtung der Wälder seien 2007 vier Fünftel aller durch «Schälungen» beeinträchtigte Bäume Fichten gewesen. Insgesamt seien bei der Inventur der Schälschäden mehr als 67 000 Bäume mit frischen Schäden untersucht worden.
Den Angaben zufolge kam es im Mittleren Thüringer Wald sowie im Raum Greiz, Schleiz und Lobenstein am häufigsten zu Schäden an der Rinde. Die geringsten Schäden wurden im Schiefergebirge und im Raum Vorderrhön registriert.
Der Bestand an Rehwild wird in Thüringen auf 65 000 Tiere geschätzt, bei Rotwild liege er bei etwa 12 500 Stück. Eine direkte Wildbestandszählung sei nicht möglich, hieß es. Die Zahlen würden deshalb auf Basis der Abschusszahlen der Jagdbehörde hochgerechnet.
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