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Waldbrände in Sibirien

Waldbrände in Sibirien: Über 23 000 Hektar stehen in Flammen

MOSKAU, 29. Juli (RIA Novosti). Die Waldbrände in Sibirien haben nach dem Stand vom Sonntag mehr als 23 000 Hektar erfasst. Wie ein Sprecher des Zivilschutzministeriums Russlands RIA Novosti mitteilte, ist dabei die Lage im Gebiet Tomsk besonders kompliziert. „Insgesamt sind im Föderationsbezirk Sibirien 143 Brandherde auf einer Gesamtfläche von rund 23 300 Hektar registriert“, hieß es. „26 davon sind Großbrände mit der Gesamtfläche von 17 000 Hektar.“

Größtenteils handelt es sich um Brände im Gebiet Tomsk, wo 34 Waldbrände auf 9 900 Hektar registriert wurden. „Dank dem effektiven Handeln von Feuerwehreinheiten des Zivilschutzministeriums und dem Einsatz von Flugzeugen konnte eine Verbreitung der Brände auf besiedelte Orte und Wirtschaftsobjekte auf dem Gebiet des Föderationsbezirks verhindert werden“, hieß es.

Seit dem Samstag sind im Gebiet Tomsk sind vier Amphibienflugzeuge des Typs Be-200, drei Transportflugzeuge des Typs Il-76, drei Hubschrauber vom Typ Mi-8 und ein Hubschrauber Mi-26 im Einsatz, die mehr als 1 200 Tonnen Wasser auf die Brände ausgeschüttet haben. Darüber hinaus wurden acht Maschinen der territorialen Verwaltung eingesetzt werden, darunter vier Mi-8-Hubschrauber, zwei Robinson-Hubschrauber und An-2-Flugzeuge.

Insgesamt kämpfen derzeit mehr als 6 200 Menschen, darunter mehr als 1 100 Angestellte des Zivilschutzministeriums und 411 Volonteure, gegen die Waldbrände in Sibirien.


Waldbrände in Sibirien: Flugzeuge und Hubschrauber schütten über 1000 Tonnen Wasser aus

TOMSK, 29. Juli (RIA Novosti). Mehr als 1000 Tonnen Wasser haben Flugzeuge und Hubschrauber des Zivilschutzministeriums Russlands auf die brennenden Wälder im Gebiet Tomsk ausgeschüttet, berichtet die regionale Verwaltung des Ministeriums am Sonntag. Nach dem Stand vom Sonntagmorgen sind in zehn Bezirken des sibirischen Gebiets Tomsk 34 Waldbrände mit einer Gesamtfläche von 9 800 Hektar registriert.

Am vergangenen Tag waren drei Flugzeuge des Typs Il-76, ein Hubschrauber des Typs Mi-26 und vier Amphibienflugzeuge des Typs BE-200 TschS im Einsatz, die insgesamt 1 200 Tonnen Wasser auf die brennenden Wälder ausgeschüttet haben. Dadurch konnte „der Zugang der Bodenformationen zu den Brandherden erleichtert werden“, hieß es. Insgesamt kämpften 1 415 Mann mit 195 Fahrzeugen gegen die Waldbrände im Gebiet Tomsk.


Russland kämpft weiter gegen schwere Waldbrände

(sda) - 29. Juli, 2012

http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/international/russland-kaempft-weiter-gegen-schwere-waldbraende-124932602


Medwedew spricht von Notstand: Fläche der Waldbrände um 20 Prozent größer als im Vorjahr

MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Die Fläche der Waldbrände in Russland ist in diesem Jahr laut Premier Dmitri Medwedew um 20 Prozent größer als im Jahr zuvor. In elf Regionen Russlands könne man von einer Notstandssituation sprechen. Bei einer Videokonferenz mit russischen Gouverneuren stellte Medwedew am Freitag fest, dass es dabei „bedauernswerterweise Verletzte und Tote gab“.

Bei der Bekämpfung dieser Naturkatastrophe müsse es nicht bloß um das Löschen der Brände gehen, sondern auch um die Gesundheit der Menschen, die davon betroffen sind. Besondere Beachtung solle der Belüftung von Krankenhäusern und im öffentlichen Verkehr gelten, hieß es.


Waldbrände in Sibirien: Smog legt Flughafen von Tomsk lahm

TOMSK, 27. Juli (RIA Novosti). Der Flugbetrieb auf dem Flughafen von Tomsk (Westsibirien), der bereits am Donnerstag wegen Smog, der von Waldbränden in der Gegend herrührt, unterbrochen war, steht erneut still. Am Freitagmorgen mussten alle Flüge angehalten werden, meldet RIA Novosti unter Hinweis auf einn Vertreterin des Flughafens.

Die entstandenen Verspätungen von mehr als fünf Stunden betreffen Inlandsflüge der russischen Fluglinien Utair, Transaero, S7, Aeroflot und Orenburg Airlines. „Bei uns herrscht Smog von den Waldbränden, es gibt keine Sicht, wir nehmen bis 11 Uhr (Ortszeit, 6 Uhr MESZ) keine Landungen oder Starts vor“, so die Gesprächspartnerin der Agentur.

Die Passagiere der Fluglinie S7 werden mit Bussen in die Stadt Kemerowo gebracht, von wo aus sie nach Moskau gelangen können. Der Flughafen von Tomsk stand bereits am Donnerstag tagsüber still. Alle Flüge bis auf einen (ein Flug nach Sankt Petersburg, der vom benachbarten Nowosibirsk aus abgewickelt wurde) wurden abgesagt.

Der dichte Smog hatte sich am Dienstag über Tomsk ausgebreitet, am Donnerstagmorgen lichtete er sich ein wenig, aber bereits gegen Mittag wurde er wieder stärker. In der Region gilt weiterhin der Ausnahmezustand, den der Gebietsgouverneur wegen der Verschlimmerung der Waldbrände ausgerufen hatte.


Waldbrände in Jakutien: Hauptstadt Jakutsk erstickt im Rauch

JAKUTSK, 14. Juli (RIA Novosti). Starke Waldbrände in der russischen Teilrepublik Jakutien haben das Leben in der Hauptstadt Jakutsk und einigen angrenzenden Kreisen fast unmöglich gemacht.

Dicke Rauchschwaden ziehen durch Jakutsk und zwingen die Einwohner, Atemschutzmasken zu tragen und alle Fenster trotz extremer Hitze zuzumachen. "Beizender Geruch steigt draußen sofort in die Nase, die Augen brennen, man hat heftige Kopfschmerzen", sagen Augenzeuge.

Am vergangenen Freitag wurden auf dem Territorium der Republik insgesamt 16 Waldbrände auf einer Fläche von 3600 Hektar registriert. Unmittelbar vor Jakutsk gibt es keine Brandherde. Die Stadtbevölkerung und der Wetterdienst hoffen darauf, dass sich die Windrichtung bald ändert und sich das Leben in Jakutsk wieder normalisiert.




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