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Veranstaltung

NDR: Mal kurz den Wald retten

Wo früher für den Bergbau, Fichten in Monokultur angebaut wurden, entsteht heute das größte Waldwildnisgebiet Deutschlands. Seit 20 Jahren unterstützen ehrenamtliche Helfer des Vereins "Bergwaldprojekt e. V.", dies mit viel Fleiß, Schweiß und harter körperlicher Arbeit. Nach einem kräftigenden Frühstück, geht es in den Wald. In nur fünf Tagen werden hier unter Anleitung von Projektförster Jonathan Schüppel, etwa 3.000 Rotbuchen-Setzlinge gepflanzt und teilweise meterhoch hoch eingezäunt und an einem Bachlauf sollen der Unterwuchs sowie bis zu drei Meter hohe Fichten entfernt werden. Nationalpark-Ranger Christian Struwe begleitet das Bergwaldprojekt schon seit Jahren. Er weiß, wie wichtig die Maßnahmen für die Artenvielfalt im Harz sind. Mit etwas Glück sehen die fleißigen Helfer nicht nur Insekten wie den glänzenden Goldschmied-Käfer, scheue Vogelarten wie Schwarzstorch oder Uhu und wilde Räuber wie Fuchs, Marder oder Waschbär, sondern auch das Symboltier für den erfolgreichen Waldumbau im Nationalpark: den imposanten Luchs. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet Projektförster Schüppel, Ranger Struwe und die ehrenamtlichen Helfer des Bergwaldprojekts eine Woche lang im Nationalpark Harz. Der Film zeigt, mit welcher Motivation die Freiwilligen in den Harz kommen und welche positiven Effekte die Arbeit der vergangenen 20 Jahre für die niedersächsische Pflanzen- und Tierwelt hat.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Datum: Di, 12. Jun 2018 18:15 Uhr - 18:45 Uhr
 

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