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US-Emissionen weiter gestiegen
Samstag 1. November 2003, 00:24 Uhr
CO2-Emissionen der USA weiter gestiegen
Washington (AP) Die Emissionen von Treibhausgasen in den USA sind weiter gestiegen, aber nicht mehr ganz so stark wie zuvor. Die Gesamtmenge der von Industrie und Privathaushalten ausgestoßenen Treibhausgase lag 2002 um 0,5 Prozent über der Vorjahresmenge, wie das Energieministerium am Freitag in Washington mitteilte. Im Durchschnitt der Jahre von 1990 bis 2002 erhöhten sich die Emissionen um 0,9 Prozent.
Die USA sind das Land mit dem höchsten Ausstoß an Treibhausgasen, die nach Überzeugung zahlreicher Wissenschaftler eine schädliche Erwärmung der Erdatmosphäre und damit einen allmählichen Klimawandel verursachen. Das Klimaschutzabkommen von Kyoto, das eine globale Drosselung von Treibhausemissionen zum Ziel hat, wird von den Vereinigten Staaten aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt.
Allein bei Kohlendioxid, das mit 83 Prozent den höchsten Anteil an Treibhausgasen stellt, gab es 2002 in den USA eine Steigerung um 0,8 Prozent. Auch die Menge der in die Umwelt abgegebenen Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) nahm weiter zu. Methan und Stickoxide gingen hingegen um 2,7 Prozent zurück.
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