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Aktuell
Globale Amphibienkrise
Montag 28. August 2006, 14:50 Uhr
Zoo-Experten diskutieren über Artenschutz und Amphibienkrise
Leipzig (ddp-lsc). Rund 250 Zoodirektoren und Wissenschaftler aus 50 Ländern beraten seit Montag in Leipzig über den Artenschutz. Bis Donnerstag diskutieren sie auf der 61. Jahrestagung der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) über Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt, wie der Zoo Leipzig als Gastgeber mitteilte. Außerdem stehen Themen wie Wildtiermanagement oder Marketing im Dienste des Artenschutzes auf der Agenda.
Nach Angaben des Leipziger Zoos ist der Schwerpunkt dieses Jahr die so genannte Amphibienkrise, die sich seit 2004 durch eine tödliche Pilzinfektion verschärft habe. Darum sollen während der Tagung Konzepte erarbeitet werden, um die Kräfte der Zoos zu bündeln und Haltungsbedingungen für Amphibien zu verbessern. Als mögliche Projekte zum Schutz der Amphibien wurden die Zucht in menschlicher Obhut, die finanzielle Unterstützung von Schutzprojekten sowie die Wiederansiedung von Tieren genannt.
Der Zoo Leipzig will sich an einem Projekt zum Schutz einer gefährdeten Froschart in Chile finanziell beteiligen und diese Art ab November auch im eigenen Zoo aufnehmen. 2009 soll im Leipziger Zoo außerdem eine Tropenhalle eröffnet werden.
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