Aktuell


Eil-AKTION zum Urwaldgesetz

Stoppt den Raubbau.

Urwaldschutzgesetz nicht ersatzlos ablehnen!

Pro REGENWALD, 15.10.06

In einer Sitzung am 19.10.2006 wird der Bundestag höchstwahrscheinlich einen Entwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes ablehnen. Diese Änderung sollte das Gesetz um das Verbot des Besitzes und der Vermarktung von Holz und Holzprodukten aus illegalem Holzeinschlag ergänzen. Die Ablehnung hat der 'Umweltausschuss' in seiner Sitzung am 26. September als Empfehlung für die Bundestagsitzung beschlossen.

Offensichtlich wollen die CDU/CSU, die SPD sowie die FDP verhindern, dass der Handel mit illegalen Holzprodukten in Deutschland endlich strafbar wird.

Wir fragen die Abgeordneten, warum in Deutschland mit illegalen Hölzern weiterhin straffrei Geschäfte gemacht werden sollen und welche schnell wirksamen Maßnahmen sie eigentlich einführen wollen, damit sich VerbraucherInnen in Deutschland nicht weiter an der Waldzerstörung durch Raubbau schuldig machen.

In einem Appell hatten Umweltverbände vor drei Jahren schon die zügige Einführung solcher Maßnahmen gefordert (Appell für Maßnahmen gegen illegalen Holzhandel) vom 13.10.2003. Bis heute sind keine geeigneten Maßnahmen ergriffen worden.

Protestieren Sie jetzt und fordern Sie mit uns von den Abgeordneten endlich Maßnahmen zu ergreifen und nicht auf später zu verschieben. Die Zeit drängt.

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