AktuellBio-Christbäume
Weihnachten unterm Bio-ChristbaumROBIN WOOD gibt im Internet aktuelle Tipps zum BäumchenkaufRund 23 Millionen Weihnachtsbäume werden in den kommenden Wochen in Deutschland verkauft. Die Freude an diesem Brauch möchte ROBIN WOOD niemandem nehmen - zumal inzwischen pestizidfreie, ökologisch vertretbare Alternativen zum Christbaum aus der Massenproduktion angeboten werden. Im Internet unter http://www.robinwood.de gibt die Umweltorganisation Tipps bei der Suche nach dem Öko-Weihnachtsbaum mit glaubwürdigem Zertifikat. "Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite kontrolliert wird", empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von ROBIN WOOD. ChristbaumkäuferInnen sollten daher auf die Siegel des Naturland Verbandes oder des FSC (Forest Stewardship Council) an den Bäumen achten. Außerdem bieten auch immer mehr Bioland-Betriebe empfehlenswerte Öko-Weihnachtsbäume an. "Zertifikate von Naturland und vom FSC erhalten nur Forstbetriebe, die auf Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten", erläutert Fenner. Der Verband Naturland hat seine Waldrichtlinien zusammen mit ROBIN WOOD, dem BUND und Greenpeace erarbeitet. An den Richtlinien des FSC waren neben den Umweltverbänden auch soziale und ökonomische Interessengruppen beteiligt. Noch wird leider nicht jeder, der nach einer Öko-Tanne sucht, in seiner Nachbarschaft fündig werden. Schon recht breit gestreut sind die Angebote in Rheinland-Pfalz, Hamburg und Schleswig-Holstein. Dies zeigt die Liste, die ROBIN WOOD aktuell zusammengestellt hat. Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, der sollte einen Baum aus der Region wählen, am besten einen zum Selberschlagen beim nächstgelegenen Waldbetrieb. Von Weihnachtsbäumen im Pflanztopf ist eher abzuraten. Da die Bäume durch das Aufstellen in der warmen Weihnachtsstube aus dem Winterschlaf gerissen werden, erfrieren die meisten später draußen oder wachsen nicht mehr richtig an. Weitere Ratschläge zum Christ-baumkauf finden Sie ebenfalls auf der ROBIN WOOD-Homepage in dem Beitrag "O du fröhliche ... - Öko-Knigge für den Christbaumkauf". Übrigens ist die Weißtanne, der Baum des Jahres 2004, durch Luftverschmutzung und zu hohe Wilddichte in den Wäldern bedroht. Eine forstwirtschaftliche Nutzung - auch als Weihnachtsbaum - trägt hingegen nicht zur Gefährdung dieses Baumes bei. » zurück |
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Aus der easy.wdss.de, gedruckt am: Sa, 06.09.2008 © easy.wdss Besuchen Sie die www.weitblick.net unter www.weitblick.net Bildschirm-Version |
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