|
 |
|
Aktuell
Werbung für Biosphärenreservate
Biosphären-Reservate wollen bekannter werden
Passauer Neue Presse, 13.12.03
Grafenau (ga). Was haben der Spreewald, das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer, die Rhön und der Bayerische Wald gemeinsam? Überall in diesen Regionen gibt es Biosphären-Reservate, die mit staatlicher Unterstützung zu Modellregionen entwickelt werden sollen.
Biosphären-Reservate umfassen die wertvollsten Natur- und Kulturlandschaften Deutschlands. Neben dem Schutz der Natur sollen sie vor allem zum Aufbau einer nachhaltigen regionalen Wirtschaftsentwicklung bei-tragen. Land- und Forstwirtschaft, Tourismus und Gastronomie, Handwerk und Gewerbe sollen den Bewohnern dieser Gebiete eine dauerhafte Exis-tenzgrundlage im Einklang mit dem Naturhaushalt und der landschaftlichen Schönheit bieten.
Im Bayerischen Wald ist der Nationalpark in seinen Grenzen bis zur Erweiterung im Jahr 1997 (Rachel-Lusen-Gebiet) seit 1981 Biosphären-Reservat. Da Nationalpark und Biosphären-Reservat identisch sind, werden etwa die Unterstützung des Igelbussystems oder der Einsatz für nachhaltiges Wirtschaften in der Region (z. B. Kiosk "Schaufenster der Region") durch die Nationalparkverwaltung wahr genommen.
Obwohl durch staatliche Unterstützung und Fördermöglichkeiten der EU Millionenbeträge in die deutschen Biosphären-Reservate fließen, ist in der Öffentlichkeit wenig über deren Ziele und Aufgaben bekannt. Allein der Name "Reservat" mag schon zu Missverständnissen führen.
Deshalb haben die Biosphärenreservate jetzt eine bundesweite Imagekampagne gestartet. Mit der Plakataktion "meins" und verschiedensten Veranstaltungen soll die Öffentlichkeit über die deutschen Biosphären-Reservate und die damit verbundenen Chancen informiert werden.
» zurück
|
|
|
 |
|
 |