AktuellFaire Geschenke
Montag 13. Dezember 2004, 07:21 Uhr Fair gehandelt - Geschenke aus dem WeltladenMainz (ddp). Geteilte Freude ist doppelte Freude. Gemäß diesem Motto sollte man bei der Wahl von Geschenken oder kleinen Mitbringseln nach Produkten aus fairem Handel greifen, empfiehlt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die zum Beispiel mit dem TransFair-Siegel ausgezeichneten Produkte würden unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten hergestellt und gehandelt. Somit habe nicht nur der Beschenkte etwas von der Gabe, sondern auch die Hersteller und die Umwelt.Mit einem gerechten Produktions- und Vertriebssystem will der faire Handel die Arbeitsbedingungen und Lebensgrundlagen von Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika verbessern. So erhalten die Kleinbauern oft Mindestpreise für ihre Produkte, und haben damit eine gesicherte Existenz. Erhältlich sind die Waren meist in so genannten Weltläden. Außerdem komme die Förderung umweltgerechter Anbaumethoden der Qualität der Produkte zugute, wissen die Verbraucherschützer. Etwa die Hälfte der fair gehandelten Lebensmittel stammt inzwischen aus kontrolliert ökologischem Anbau. Fragen rund um den Fairen Handel beantworten die Ernährungsexperten der Verbraucherzentrale auch telefonisch montags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr sowie donnerstags von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr unter der Rufnummer 0180 500 52 70 (0,12 Euro pro Minute). Dienstag 14. Dezember 2004, 07:26 Uhr Geschenke für Haustiere müssen artgerecht seinLangen (ddp). Bei der Bescherung zum Weihnachtsfest liegt oft auch für das Haustier ein Paket auf dem Gabentisch. Beim Einkauf sollten Herrchen und Frauchen aber drauf achten, dass das Präsent tatsächlich artgerecht ist. Denn einige Zubehörartikel für Tiere sind tierschutzwidrig, wie der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. mitteilt.Dazu gehörten zum Beispiel geschlossene Hamsterautos und -kugeln aus Plastik. Stecke der Hamster erst einmal in dem Spielgerät, könne er sich nicht selbstständig befreien. Und: Dem Tier drohten Knochenbrüche, wenn Kinder mit der Kugel spielen, warnen die Experten. Tierschutzwidrig sei auch das Material dieser «Spielzeuge». Gerade bei Nagetieren könne es zu inneren Verletzungen - insbesondere der Verdauungsorgane - führen, wenn sie Kunststoffpartikel verschlucken. Weiteres nicht geeignetes Haustierzubehör hat der Verband im Internet unter www.zff.de aufgelistet. » zurück |
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