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Haselhuhn Wiedereinbürgerung

Montag 14. November 2005, 15:44 Uhr

Haselhuhn soll wieder im Frankenwald heimisch werden

Neuschönau (ddp-lth). Das Haselhuhn soll im Frankenwald wieder heimisch werden. Für ein Wiederansiedlungsprojekt stellt der Nationalpark Bayerischer Wald zunächst fünf Jungtiere aus seiner Nachzucht zur Verfügung. Mit seinen Wiesen, Feuchtflächen und Gebüschen biete das Gebiet entlang des ehemaligen Grenzstreifens zwischen Thüringen und Bayern ideale Bedingungen für den kleinen scheuen Waldvogel, teilte die Nationalparkverwaltung am Montag in Neuschönau mit.

Weil sich der Mittelgebirgswald im Norden Oberfrankens immer mehr zu einem reinen Fichtenwald entwickelt hatte, war der Vogel aus der Familie der Rauhfußhühner vor rund 100 Jahren dort ausgestorben. Durch die veränderte Bewirtschaftungsweise und das Entstehen von Mischbeständen mit Erlen, Birken, Aspen und Weiden stünden inzwischen jedoch die Chancen für eine dauerhafte Rückkehr des Haselhuhns nicht schlecht, betonte der Leiter des Projekts beim Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie, Siegfried Klaus. Insgesamt sollen in den nächsten zehn Jahren 20 Haselhühner in dem nahe des Rennsteigs gelegenen Wald freigelassen werden.


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