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Aktuell

"Öko-Weihnachtsbaum"

Checkliste für den Öko-Weihnachtsbaum

Christbäume sollten aus der Region und aus nachhaltiger FSC-Waldwirtschaft stammen

WWF Pressemitteilung, Frankfurt, 5. Dezember 2006

Der Berliner Senat macht es vor: Auf Initiative der Umweltstiftung WWF entschied man sich in diesem Jahr für einen rundum ökologischen Weihnachtsbaum. Seit gestern ziert eine 18 Meter hohe Tanne der Berliner Forsten den Platz vor dem Roten Rathaus. Die Küstentanne trägt das FSC-Zertifikat für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. Der WWF fordert die Verbraucher dazu auf, dem Beispiel Berlins zu folgen und beim Kauf des Weihnachtsbaums ein möglichst umweltfreundliches Exemplar zu wählen. WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer: „Jedes Jahr werden in der Adventszeit schätzungsweise 23 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume gekauft. Zum Fest wünschen wir uns, dass sich möglichst viele Menschen mit einem reinen ökologischen Gewissen unter den Christbaum setzen können.“

Am wichtigsten sei, dass es sich um eine heimische Baumart handelt und der Weihnachtsbaum aus einem Forstbetrieb in der näheren Umgebung stammt. Nur so können unnötig lange Transportwege vermieden werden. Zu den für Deutschland typischen Nadelbäumen, die sich gut als Weihnachtsbaum eignen, gehören Fichten und Tannen. Diese sind nach Ansicht des WWF unbedingt den immer beliebter werdenden Douglasien, die ursprünglich aus Nordamerika stammen, vorzuziehen. In Deutschland wird derzeit schätzungsweise ein Fünftel aller Weihnachtsbäume von weither, zum Beispiel aus Skandinavien und Irland, importiert.

Zudem sollte der Baum unbedingt ein Siegel für eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft tragen. Der WWF empfiehlt das Siegel des Forest Stewardship Council – ein stilisierter Baum mit dem Kürzel FSC. Es garantiert, dass der Baum aus einem Betrieb stammt, der eine wirtschaftlich tragfähige und zugleich umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft betreibt. Nina Griesshammer: „Jeder, der einen FSC-Baum kauft, setzt an Weihnachten ein deutliches Zeichen gegen unnötige Kahlschläge von Wäldern, gegen Dünger und Pestizide, gegen gentechnisch manipulierte Pflanzen und gegen riesige Monokulturen.“ Weihnachtsbäume aus FSC-zertifizierten Betrieben stammen meist aus dem Wald, werden hin und wieder aber auch auf speziell zu diesem Zweck angelegten Sonderflächen gepflanzt. Doch diese Flächen dürfen nur höchstens fünf Prozent ausmachen, da sie ökologisch weniger wertvoll sind als der möglichst naturnahe und artenreiche FSC-Wald.

Wer auf ein Bäumchen im Topf setzt, das nach dem Fest im Garten ausgesetzt werden kann, sollte einige Dinge beachten: Der Baum sollte regelmäßig gegossen werden und jeden Tag nur wenige Stunden in der geheizten Wohnung stehen. Sonst stellt sich der Baum zu früh auf Frühling ein, treibt aus und erfriert direkt nach der Pflanzaktion im Januar. Bevor es endgültig in die „Freiheit“ entlassen wird, sollte das Bäumchen zunächst in der Garage oder im Keller langsam an die Kälte gewöhnt werden.


„Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum!“

SaarForst Landesbetrieb bietet FSC-zertifizierte saarländische Weihnachtsbäume an

Ministerium für Umwelt des Saarlandes, 5.12.06

In vielen Revieren des SaarForst Landesbetriebes wird auch in diesem Jahr wieder die Fichte als der klassische Weihnachtsbaum zum Kauf angeboten. Wer sich für das diesjährige Weihnachtsfest einen FSC-zertifizierten Baum vom SaarForst Landesbetrieb nach Hause holt, hat nicht nur die Gewissheit, einen garantiert chemiefreien Weihnachtsschmuck nach Hause zu bringen, sondern tut zugleich auch etwas für die Umwelt, weil die langen und Umwelt belastenden Transportwege aus weit entfernten Ländern entfallen.

Denn - was viele noch nicht wussten - ein Großteil der Weihnachtsbäume, die bei uns vielerorts zum Kauf angeboten werden, stammen nicht aus den heimischen Wäldern, sondern kommen aus Skandinavien und werden per LKW nach Deutschland gebracht. Aber das muss nicht sein: Denn auch bei uns gibt es - direkt vor der Haustür - wunderschöne Weihnachtsbäume, die man sich im Wald auch selbst aussuchen und fällen kann! Der Weihnachtsbaumeinschlag kann dabei ein völlig legales und bußgeldfreies vorweihnachtliches Erlebnis für die ganze Familie werden: Zum Unkostenbeitrag von nur zehn Euro (pro Fichte) kann jede Familie das selbst erledigen und sich ihren eigenen Baum - passend zur Größe des Wohnzimmers und zur Größe des Christbaumständers - aussuchen.

Die Namen und Telefonnummern der Förster in ihrer Nähe erfahren Sie bei Arthur Becker vom SaarForst Landesbetrieb, Geschäftsbereich Holz unter Telefon: 06 81/97 12-1 46, per E-Mail: arthur.becker@saarforst.saarland.de.

Darüber hinaus bietet der SaarForst Landesbetrieb auch in diesem Jahr wieder bereits eingeschlagene Fichten, Blaufichten, Kiefern und Douglasien ab einem Preis von 15 Euro sowie Edeltannen für 29 Euro zum Kauf an.

Waldweihnacht beim SaarForst Dienstleistungszentrum in Eppelborn am Sonntag, 17. Dezember: Eine weitere Möglichkeit, einen heimischen Weihnachtsbaum zu ersteigern, gibt es in Eppelborn: Während des Waldweihnachtsfestes, das am Sonntag, 17. Dezember beim SaarForst Dienstleistungszentrum in Eppelborn stattfindet, können Nordmannstannen und Blaufichten erworben werden.

Weihnachtsbaumverkauf Forstrevier Rastpfuhl: Am Samstag, 16. Dezember können von 9 bis 17 Uhr SaarForst-Weihnachtsbäume beim Weihnachtsbaumverkauf auf der Weihnachtsbaumkultur Am Gilbenkopf des Forstreviers Rastpfuhl.

Weihnachtsbaumverkauf Forstrevier Warndt-Nord: Einen weiteren Weihnachtsbaumverkauf bietet SaarForst am Mittwoch, 20. Dezember von 13 bis 16 Uhr auf der Weihnachtsbaumkultur des Forstreviers Warndt-Nord an (von Überherrn kommend Richtung Kreuzwald; Beschilderung folgen).


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