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Der nächste Bruno

Mittwoch, 7. November, 12:34 Uhr

«Der nächste Bruno kommt bestimmt über die Grenze»

München (ddp-bay). Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) rechnet mit der baldigen Ankunft von Braunbär Brunos Nachfahren in Bayern. «Brunos Mutter hat ja inzwischen wieder potenziell renitenten Nachwuchs in die Welt gesetzt», sagte die neue BfN-Chefin Beate Jessel der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwochausgabe) in München. «Der nächste Bruno oder die nächste Brunhilde kommt bestimmt über die Grenze», fügte sie hinzu.

Braunbär Bruno hatte im vergangenen Sommer bundesweit die Schlagzeilen beherrscht. Die Freude über den ersten Bären in freier Wildbahn in Bayern seit 170 Jahren wich rasch der Ernüchterung. Auf seiner Wanderung durch das bayerisch-österreichische Grenzgebiet scheute das Tier aus Italien nicht die Nähe zu Menschen und riss zahlreiche Nutztiere. Der Staatsregierung wurde das Risiko zu groß. Sie gab Bruno zum Abschuss frei. Am 26. Juni 2006 wurde der Bär unweit des oberbayerischen Spitzingsees von Jägern erlegt.







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