AktuellWaldzustandsbericht NRW
Laubbäume werden immer kränkerWDR, 19.11.07Der Zustand der Laubbäume in den nordrhein-westfälischen Wäldern hat sich weiter verschlechtert. Nach dem aktuellen Waldzustandsbericht ist der Anteil der schwer geschädigten Eichen und Buchen innerhalb eines Jahres von 32 auf 43 Prozent gestiegen. Insgesamt habe sich der Zustand der NRW-Wälder hat sich im vergangene Jahr zwar kaum geändert - trotz der Rückschläge bei den Laubbäumen. Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor, den Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) in Düsseldorf vorstellte. Dem Bericht zufolge sind wie im Vorjahr rund 27 Prozent der Bäume stark geschädigt. Insgesamt sei die Zahl der gesunden Bäume von 25 auf 29 Prozent gestiegen. "Der Wald ist auf dem Weg der Besserung, aber wir erleben auch Rückschläge etwa bei den Laubbäumen", sagte Uhlenberg bei der Vorstellung des Berichts. Währen sich die Fichten- und Kieferbestände des Landes erholten, werde der Zustand der Eichen und Buchen schlechter: "Der Anteil der Bäume mit deutlichen Schäden ist hier von 32 auf 43 Prozent gestiegen." Käfer frisst Buchen kahl Neben Schadstoffen seien auch Insekten für den schlechten Zustand der Bäume verantwortlich. "Ein Käfer mit Namen Buchen-Springrüssler" machte nach Angaben des Ministers den Forstwirten im vergangenen Jahr besonders zu schaffen: Der Käfer fraß landauf, landab die Blätter der Bäume und steigerte bei der Buche die Quote der stark geschädigten Bäume von 34 (2006) auf 42 Prozent. Immerhin habe das kühl-feuchte Sommerwetter eine zu starke Vermehrung der Borkenkäfer verhindert. "Wie wichtig der Wald nicht nur als Naherholungsgebiet, sondern auch als Wirtschaftsfaktor ist, haben wir in NRW gemerkt, als der Orkan Kyrill Millionen Bäume umgeworfen hat", sagte Uhlenberg. Die Wiederaufforstung werde mit 56 Millionen Euro vom Land unterstützt. Für den Waldzustandsbericht, der seit 1984 veröffentlicht wird, untersuchen Fachleute jährlich rund 9.500 Baumkronen. 19. November 2007, 14:50 Uhr Den Laubbäumen geht es schlechterAktuelle Nachrichten - Düsseldorf (ddp-nrw). NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) hat in seinem aktuellen Waldzustandsbericht eine gemischte Bilanz gezogen. «Der Wald ist auf dem Weg der Besserung, aber wir erleben auch Rückschläge etwa bei den Laubbäumen», sagte Uhlenberg am Montag in Düsseldorf bei der Vorstellung des Berichts.Der Orkan «Kyrill» im Januar habe die öffentliche Aufmerksamkeit für die Lage der Wälder im Land wieder erhöht. «Das Image von NRW ist durch die Industrie geprägt, aber 27 Prozent der Landesfläche Nordrhein-Westfalens sind Wald», sagte Uhlenberg. Für den seit 1984 jährlich erstellten Bericht seien wie in den Vorjahren rund 9500 Baumkronen durch Fachleute untersucht worden, berichtete Uhlenberg. «Die gute Nachricht ist, dass sich der Anteil der Bäume ohne Schäden landesweit um vier Prozent erhöht hat», sagte der Minister. Eine leichte Verbesserung sei vor allem bei Nadelhölzern eingetreten, etwa bei Fichte und Kiefer. Schlechter gehe es dagegen Laubbäumen wie der Eiche. «Der Anteil der Bäume mit deutlichen Schäden ist hier von 32 auf 43 Prozent gestiegen», sagte der Minister. Neben Schadstoffen sei oft Insektenbefall für den schlechten Zustand der Bäume verantwortlich. «Wie wichtig der Wald nicht nur als Naherholungsgebiet, sondern auch als Wirtschaftsfaktor ist, haben wir in NRW gemerkt, als der Orkan ´Kyrill´ Millionen Bäume umgeworfen hat», sagte Uhlenberg. Die Wiederaufforstung werde mit 56 Millionen Euro vom Land unterstützt. Der gesamte Waldzustandsbericht kann im Internet nachgelesen werden. » zurück |
|
Aus der easy.wdss.de, gedruckt am: Fr, 21.11.2008 © easy.wdss Besuchen Sie die www.weitblick.net unter www.weitblick.net Bildschirm-Version |
|