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Weihnachtsbäume aus Nachbarschaft

20. November, 2007

Schutzgemeinschaft rät zum Christbaum aus der Nachbarschaft

Oberhausen/dpa. Beim Weihnachtsbaum-Kauf sollen Verbraucher darauf achten, dass ihr Christbaum aus der Region stammt. Nur so könne man sicher sein, dass er frisch sei und nicht nach kurzer Zeit nadele, teilte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Oberhausen mit.

Importbäume aus Dänemark würden teilweise bereits Ende Oktober geschlagen, erklärte die Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Marie-Luise Fasse. Mit ökologisch gutem Gewissen lasse es sich unter einem Baum vom Forstamt aus der Nachbarschaft feiern. Diese Bäume würden im Rahmen der «ordnungsgemäßen Waldpflege» geschlagen, um den im Wald verbleibenden Bäumen mehr Licht und Platz zu verschaffen. Etwa jeder 20. der im vergangenen Jahr verkauften 27 Millionen Christbäume in Deutschland stammt direkt aus dem Wald. Rund 70 Prozent der Weihnachtsbäume wachsen in Deutschland, davon fast jeder Zweite in den großen Christbaum-Kulturen im Sauerland.

In diesem Jahr müssen die Verbraucher mit etwa zehn Prozent gestiegenen Preisen für ihren Christbaum rechnen, teilte die Schutzgemeinschaft mit. Der Renner unter den Weihnachtsbäumen, die wegen ihres Wuchses und ihrer weichen Nadeln beliebte Nordmanntanne, werde demnach bis zu 20 Euro pro Meter kosten.

Nach dem Kauf sollte der Baum möglichst schattig gelagert werden, bis er seinen Platz in der guten Stube findet. Bei der Lagerung sollte der Baum stehen und bereits aus dem Transport-Netz befreit sein. Wenn vor dem Aufstellen in der Wohnung ein Stück des Stammes abgeschnitten wird und der Baum in einem Ständer mit Wasser und einem Esslöffel Zucker steht, verlängere sich die Haltbarkeit, raten die Christbaum-Experten der SDW.







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