AktuellTag des Entwicklungshelfers
"Freiwillige Fachkräfte unverzichtbar für Entwicklungszusammenarbeit"Wieczorek-Zeul würdigt Einsatz der EntwicklungshelferBMZ, 5.12.03 Bonn/Berlin. - "Tausende Frauen und Männer sind jedes Jahr als Entwicklungshelfer und -helferinnen im Einsatz und engagieren sich dabei oft unter schwierigsten Bedingungen und oft auch unter Einsatz ihres Lebens im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit." Darauf hat Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul am Internationalen Tag des Entwicklungshelfers (5. Dezember) hingewiesen. Gerade heute müsse Entwicklungszusammenarbeit mehr denn je dazu beitragen, friedliche Lösungen für Krisen zu suchen. Statt auf Krieg als Mittel der Politik zu setzen, benötigte die Menschheit mehr Investitionen in Prävention. "Wir müssen die politische Stabilität sichern, um Krisen und Konflikte zu verhindern. Dazu müssen wir dem schlimmsten weltweiten Gegner, der Armut und dem Hunger, aktiv entgegentreten", sagte Wieczorek-Zeul. Dabei sei die Arbeit der Entwicklungshelfer und Entwicklungshelferinnen ein unverzichtbarer Bestandteil im Bemühen um Gerechtigkeit und die Erhaltung des Friedens in der Welt, würdigte die Ministerin die Arbeit der Freiwillligen. Das Bundesentwicklungsministerium fördert neben dem staatlichen "Deutschen Entwicklungs-dienst" (DED) noch fünf weitere nichtstaatliche Entwicklungsdienste, nämlich die Organisationen "Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe" (AGEH), "Dienste in Übersee" (DÜ), "Christliche Fachkräfte International" (CFI), "Eirene - Internationaler Christlicher Friedensdienst" und den "Weltfriedensdienst" (WFD). Zusammen arbeiten für diese Dienste jährlich rund 1.500 Entwicklungshelferinnen und helfer, die sich für mindestens zwei Jahre verpflichtet haben. Das Ministerium unterstützt die Entsendung jährlich mit einem Betrag von rund 90 Millionen Euro. Die deutschen Entwicklungsdienste haben daneben in den vergangenen Jahren zusammen mit Einrichtungen der Friedensarbeit den Zivilen Friedensdienst aufgebaut. Dabei wurden inzwischen in 39 Ländern insgesamt 165 Einsatzplätze geschaffen. Darüber hinaus fördert das Ministerium auch das Programm von "United Nations Volunteers" (UNV) mit einem jährlichen Beitrag von rund 1,8 Millionen Euro. » zurück |
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