Aktuell


Amerika-Indigenen-Konferenz

Samstag 29. Oktober 2005, 03:42 Uhr

Indianer Amerikas fordern mehr Rechte

Buenos Aires (AP) Vertreter von indigenen Völkern in Nord-, Mittel- und Südamerika sind zu einer Konferenz in Buenos Aires zusammengekommen, um über Forderungen zur Erhaltung ihrer Kultur zu beraten. Die für Samstag geplante Abschlusserklärung soll in der nächsten Woche dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs des Kontinents vorgelegt werden.

«Wir sind die Besitzer dieses Landes und wir wollen als Menschen geachtet werden», sagte Bernabe Mamani vom Volk der Kolla in der nordargentinischen Provinz Jujuy. Es wird erwartet, dass die Konferenz eine internationale Anerkennung der Rechte indigener Völker und Maßnahmen gegen die verbreitete Armut in den Siedlungsgebieten der Indianer fordern wird.

Das erste Treffen dieser Art fand 2001 im kanadischen Ottawa statt. Die Staats- und Regierungschefs des Kontinents wollen am 4. und 5. November in Mar del Plata in Argentinien zusammenkommen. Die Vertreter der indigenen Völker fürchten, dass die Gipfelteilnehmer vor allem über eine Freihandelszone beraten werden, in der sie eine Gefährdung ihres Lebensstandards und ihrer Kultur sehen.


» zurück

Aus der easy.wdss.de, gedruckt am: Di, 02.12.2008 © easy.wdss • Besuchen Sie die www.weitblick.net unter www.weitblick.netBildschirm-Version

< zurück | nach oben scrollen^