AktuellKlimawandel und "Natur"-Katastrophen
Dienstag 20. Dezember 2005, 09:56 Uhr Wieczorek-Zeul befürchtet Naturkatastrophen durch KlimaveränderungMünchen (AP) Bundesentwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul befürchtet mehr Naturkatastrophen durch die Klimaveränderung. Es sei «wichtig, dass wir alles tun, um der Klimaveränderung entgegen zu wirken durch die Förderung erneuerbarer Energien. Denn wenn das nicht passiert, dann ist die Gefahr groß, dass die Naturkatastrophen zunehmen» sagte die SPD-Politikerin am Dienstag im Bayerischen Rundfunk. Der Fonds für humanitäre Hilfe bei den Vereinten Nationen sei aufgestockt worden, denn offensichtlich sei es so, dass die Zahl von Naturkatastrophen zugenommen habe. In diesem Jahr sind dem Sender zufolge 151 Millionen Euro aus deutschen Hilfsgeldern eingesetzt worden. Die Hilfe konzentriert sich auf die besonders vom Tsunami betroffenen Länder Sri Lanka und Indonesien.Dienstag 20. Dezember 2005, 08:44 Uhr Ausstoß von Treibhausgasen in USA stark gestiegenWashington (AFP) - Der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen hat in den USA im vergangenen Jahr um zwei Prozent zugenommen und ist damit überdurchschnittlich gestiegen. Wie das Energieministerium in Washington miteilte, wurden 2004 insgesamt 7,12 Millionen Tonnen Treibhausgase wie Kohlendioxid und Methangas ausgestoßen. Im Jahr zuvor waren es 6,98 Millionen Tonnen. Das sei eine Zunahme von 16 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990. Die durchschnittliche Zunahme liege bei 1,1 Prozent.Bei der Weltklimakonferenz im kanadischen Montréal hatten die USA erneut abgelehnt, verbindliche Grenzwerte für die Emissionen festzulegen. Am Ende einigte sich die Konferenz auf einen von Kanada vorgeschlagenen Kompromiss: Ab Mai 2006 soll nun darüber beraten werden, wie nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012 die Treibhausgasemissionen weiter reduziert werden können. Auf die Benennung fester Ziele und konkreter Maßnahmen wurde verzichtet. Die Fortschreibung des Kyoto-Protokolls wurde beschlossen. Die USA haben das in diesem Jahr in Kraft getretene Protokoll nicht unterzeichnet, dabei sind sie das Land mit den meisten Treibhausgasemissionen, gefolgt von China. Im Kyoto-Protokoll verpflichten sich die rund 150 Unterzeichnerstaaten, die Treibhausgasemissionen bis 2012 um fünf Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu verringern. » zurück |
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