Aufforstung in Sachsen
9. April, 2008
Sachsen pflanzt 2008 neun Millionen Bäume
Dresden (ddp-lsc). Neun Millionen Bäume sollen dieses Jahr im sächsischen Landeswald neu gepflanzt werden. Mit der Aufforstung werden nach Angaben des Umweltministeriums vom Mittwoch im Frühjahr zunächst vor allem die durch die Orkane «Kyrill» und «Emma» geschädigten Flächen saniert. Davon seien rund 1300 Hektar Waldgebiete zum Beispiel im Erzgebirge und Nordwestsachsen betroffen. Allein im Forstbezirk Eibenstock sollen 1,9 Millionen Bäume gesetzt werden. Landesweit werde eine Fläche von 1500 Hektar neu bepflanzt.
Ziel der Aufforstung ist es nach Ministeriumsangaben, den Wald allmählich in einen «ökologisch stabilen Mischwald» umzuwandeln. Dafür seien vor allem Laubbäume nötig. Mehr als zwei Drittel der neu zu pflanzenden Bäume seien deshalb unter anderem Buchen, Roteichen und Bergahorne. In den Mittelgebirgen sei ferner die Pflanzung von 650 000 Weißtannen geplant. Diese Baumart sei vom Aussterben bedroht.
Die Kosten für die ökologische Aufforstung und die Sanierung von Waldschäden beträgt den Angaben zufolge zwischen 6000 und 10 000 Euro pro Hektar. Im vergangenen Jahr habe der Staatsbetrieb Sachsenforst für diese Maßnahmen 8,5 Millionen Euro aufgewendet.
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Aus der easy.wdss.de, gedruckt am: So, 23.11.2008
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