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Aktuell
Weniger Holzeinschlag in Sachsen
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Weniger Holz aus den Staatswäldern
Wegen Orkanschäden geringerer Holzschlag
Dresden (dpa) - Wegen der Sturmschäden durch Orkantief „Kyrill“ soll im kommenden Jahr im sächsischen Staatswald weniger Holz geschlagen werden. Im Staatsbetrieb Sachsenforst wurden bereits entsprechende Pläne ausgearbeitet. „Der Wald ist nicht unendlich nutzbar“, sagte Betriebssprecher Thomas Rother am Dienstag dem Sender Radio Dresden. „Es darf trotz des boomenden Holzmarktes kein Raubbau an der ökologisch und ökonomisch wertvollen Ressource betrieben werden.“
Nachdem der Orkan „Kyrill“ Anfang des Jahres gewütet hatte, wurden im sächsischen Staatswald 1,2 Millionen Kubikmeter Holz aufbereitet und verkauft. Der reguläre Holzeinschlag musste aufgrund der Schäden bereits im Januar gestoppt werden. Im Durchschnitt eines normalen Jahres werden etwa 1 Million Kubikmeter Holz geschlagen.
Genaue Zahlen zur geplanten geringeren Holzproduktion 2008 konnte Rother noch nicht nennen. Er geht aber davon aus, dass sich das knappere Angebot aus Sachsen auf dem Holzmarkt deutlich bemerkbar machen wird, zumal der Bedarf weiter steige. „Die enorm hohe Nachfrage hatte dazu geführt, dass das Holz, das Orkan “Kyrill“ im Januar umgeknickt hatte, ohne Probleme verkauft werden konnte“, erläuterte Rother. Die Waldfläche in Sachsen umfasst 521.000 Hektar, davon gehören 37 Prozent zum Staatswald.
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