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Aufforstung in China

China: Aufforstungsprogramm chinesischer Wälder von ausländischen Unternehmen

Xinhua (staatlich), 3.6.08

Ein Aufforstungsprogramm von ausländischen Organisationen und Unternehmen in China ist vor kurzem am Yongding-Fluss im Pekinger Vorortbezirk Mentougou gestartet worden.

Dieses Projekt wurde von der chinesischen Stiftung für Grünanlagen, dem internationalen Zentrum für Zusammenarbeit bei der chinesischen Staatlichen Kommission für Reform und Entwicklung, dem Informationszentrum der Volkszeitung “Renmin Ribao” und einem der Boston University unterstehenden Zentrum gemeinsam organisiert.

Zudem unterstützen viele ausländische Organisationen dieses Projekt, darunter die Vertretung der deutschen Handelskammer in Beijing, die französische Gewerbekammer in China und die EU-Handelskammer in China.

Waldschutz in China

Die großen Wälder Chinas sind bedroht. Um sie zu erhalten, sind die Waldschutzgebiete ausgeweitet worden. Die Menschen, die in diesen Gebieten leben, dürfen den Wald nicht weiter abholzen oder roden, um Ackerflächen zu gewinnen. Doch viele sind auf den Wald als Einkommensquelle angewiesen. Die chinesisch-deutsche Entwicklungszusammenarbeit versucht deshalb, die negativen Folgen der Umweltschutzmaßnahmen für die Bevölkerung zu mildern und Alternativen zu schaffen.

In den Provinzen Yunnan , Sichuan und Hainan sind große Waldflächen als Schutzgebiete ausgewiesen. Gemeinsam mit den dort lebenden Menschen werden Landnutzungspläne erarbeitet. Die Landwirtschaft wird intensiviert, um höhere Erträge auf geringerer Fläche zu ermöglichen. Eine marktgerechte Produktion von Rattan- und Bambusarten schafft neue Einkommensquellen für die Menschen - und auch die Privatwirtschaft wird dadurch gefördert.

Das deutsche Engagement erstreckt sich auch auf andere Regionen. Durch das “Drei-Norden-Schutzwald-Programm” werden mit Unterstützung der Bundesrepublik große Waldgebiete geschützt und wieder aufgeforstet. Damit wird die Bodenerosion unter Kontrolle gebracht.

Wald kann Hochwasser verhindern

Auch das chinesische Aufforstungsprogramm “Schutzwaldgürtel Oberer und Mittlerer Yangtze-Fluss” wurde von Deutschland finanziell bis November 2005 mit 17,2 Millionen Euro gefördert. Das Programm hat die Aufgabe, die großen Probleme mit dem alljährlichen Hochwasser zu mildern: Wenn im Himalaja der Schnee schmilzt, überflutet das Schmelzwasser das Ackerland der Bauern und vernichtet ihre Ernte. Die Aufforstung und der Schutz von Wäldern soll helfen, das Wasser zurückzuhalten und dadurch die Lebensgrundlagen der Menschen erhalten. Auch die Beratung der Regierungen ist Teil des Programms. Die chinesisch-deutsche Entwicklungszusammenarbeit versucht, mit den nationalen Institutionen Konzepte zu entwickeln, die die Ursachen der Abholzung - die ländliche Armut - bekämpfen.







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