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Update US-Waldbrände (2)

26. Juni 2008 - 13:16

Etwa die Hälfte der Waldbrände in Kalifornien gelöscht

San Francisco (sda) - Ein Heer von Feuerwehrleuten hat gegen die seit Tagen tobenden Wald- und Buschbrände in Nordkalifornien angekämpft. Der Rauch von über 1000 Feuern verhüllte den sonst blauen Himmel in weiten Teilen des Westküstenstaates.

Tausende Häuser waren von einem Flammenmeer bedroht, das durch Blitze ausgelöst worden war. Hunderte Feuerwehrleute versuchten, die malerische Siedlung Big Sur am Küstenhighway zwischen San Francisco und Los Angeles zu retten.

Kollegen aus den Nachbarstaaten Oregon und Nevada eilten den Kaliforniern nach einem Aufruf von Gouverneur Arnold Schwarzenegger zu Hilfe. Mehr als 50 Löschflugzeuge und -Helikopter waren in Nordkalifornien im Einsatz, wie die Zeitung "Los Angeles Times" berichtete.

Bislang verkohlten die Feuer den Angaben zufolge mehr als 400 Quadratkilometer Land. Allerdings kämen die Helfer im Kampf gegen das Flammenmeer allmählich voran - etwa die Hälfte der Brände auf staatlich kontrolliertem Land seien gelöscht, hatten die Behörden am Mittwochabend mitgeteilt.

Meteorologen warnten jedoch vor neuen Blitzen zum Wochenende. In mehreren Landkreisen seien insgesamt mehr als 2000 Häuser von den Bränden bedroht.

Schwarzenegger besuchte am Mittwoch Brandherde entlang der Küstenstrasse bei Big Sur und in Chico. Niemand hätte mit solch einer hohen Zahl von Feuern gerechnet, räumte der Gouverneur ein.

Er rief die Kalifornier dazu auf, am Unabhängigkeitstag am 4. Juli auf Feuerwerkskörper zu verzichten. Es ist "einfach zu trocken und zu gefährlich solche Dinge zu tun".


27. Juni, 2008

Waldbrände sind nicht zu stoppen

San Francisco (dpa) - Hunderte Feuerwehrleute haben am Donnerstag ihren Kampf gegen die Flammen entlang des malerischen kalifornischen Küstenstreifens um Big Sur fortgesetzt. Die seit Tagen tobenden Wald- und Buschbrände haben in dem beliebten Ausflugsort bereits 16 Häuser zerstört.

Der von vielen Touristen befahrene Küstenhighway 1 wurde bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt. Auch im Norden Kaliforniens war ein Heer von Feuerwehrleuten weiter im Einsatz. Mehr als tausend Brände, die am Wochenende durch Blitze entfacht worden waren, haben in dem Westküstenstaat bereits über 500 Quadratkilometer Land zerstört.

Der kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief am Donnerstag in den nördlichen Bezirken von Shasta und Mendocino den Notstand aus. Allein in diesen Gebieten brannte es an 230 Stellen. Mehr als 50 Löschflugzeuge und -hubschrauber waren in Nordkalifornien im Einsatz, wie die Zeitung "Los Angeles Times" berichtete.

Die Behörden warnten die Bewohner vor den Gefahren der Rauchbelastung, auch in Städten, die nicht direkt von den Feuern betroffen waren. Ein für das Wochenende geplanter Langstreckenlauf in der Sierra Nevada wurde erstmal in der 35-jährigen Geschichte des Wettrennens wegen "Gesundheitsrisiken" abgesagt.


26. Juni, 2008

Brände in Kalifornien bedrohen Ortschaft Big Sur

(APA) - Bis zur Erschöpfung waren Feuerwehrleute in Nordkalifornien am Donnerstag im Einsatz, um mehr als 700 Brände einzudämmen. Die Behörden fürchteten, dass sich die Lage am Wochenende weiter zuspitzen könnte, weil die Meteorologen neue Gewitter angekündigt haben. Die meisten Wald- und Buschbrände wurden von Blitzen verursacht.

Die Bewohner von 500 Häusern der Ortschaft Big Sur bangten um ihr Hab und Gut, da sich ein Brand im Nationalpark Los Padres der Siedlung bedrohlich näherte. Die Menschen wurden dringend aufgerufen, die Siedlung zu verlassen. 16 abgelegene Häuser in der Umgebung wurden entlang der Pazifikküste bereits ein Raub der Flammen.

Gouverneur Schwarzenegger besuchte am Mittwoch die Bezirke Monterey und Butte, um sich selbst ein Bild von den Schäden zu machen. Zur Unterstützung der Feuerwehrleute ordnete er Verstärkung durch die Nationalgarde an. Bei derart vielen Bränden seien die Einsatzkräfte knapp geworden, sagte Schwarzenegger. Auch Feuerwehrleute aus den Nachbarstaaten Oregon und Nevada eilten herbei, um ihre Kollegen zu unterstützen.

Der größte Brand wütete in einem abgelegenen Teil des Waldes von Los Padres. Dort wurden bislang rund 240 Quadratkilometer Land vernichtet. Der Brand, der bereits am 8. Juni von einem Lagerfeuer verursacht wurde, ist inzwischen zu 71 Prozent eingedämmt.

Die zahlreichen Brände haben zu einer starken Rauchentwicklung geführt. In der Bucht von San Francisco und im Central Valley wurde Luftverschmutzungsalarm ausgelöst.

Besonders schwer betroffen ist auch der Bezirk Mendocino, wo 131 Brandherde gezählt wurden. Im Wald von Shasta-Trinity wüten mehr als 150 Feuer, die rund 200 Häuser bedrohen.


27. Juni, 2008

Waldbrände bedrohen Gesundheit der Kalifornier

San Francisco (AFP) - Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat die Bürger vor den Gefahren der massiven Waldbrände für ihre Gesundheit gewarnt. Durch die Brände sei "ganz Kalifornien in Rauch gehüllt", sagte Schwarzenegger nach einem Besuch in Butte, einem der am schwersten betroffenen Bezirke nordöstlich von San Francisco. Er rief die Bürger zu verschärfter Vorsicht auf. Vor allem Asthmatiker oder Leute mit Herzproblemen müssten sich der Gesundheitsgefahr bewusst sein. Nach Angaben des Gouverneurs kämpfen derzeit rund 7000 Feuerwehrleute gegen etwa tausend Brände.

Mehr als 600 Quadratkilometer Land seien bereits vernichtet, 600 Menschen in Sicherheit gebracht worden, sagte Schwarzenegger. Die Flammen bedrohten vor allem die Ortschaft Big Sur im Süden von San Francisco, wie die örtlichen Medien berichten. Die Ortschaft ist von einem dichten Nadelwald umgeben, dort fraßen sich die Flammen am Donnerstag unaufhaltbar in Richtung der Siedlung vor.

Die Feuerwehr machte nach Angaben eines Sprechers zwar insgesamt Fortschritte im Kampf gegen die Flammen. Doch warnte er, dass weitere Blitzeinschläge neue Feuer entfachen könnten. Für das Wochenende sind erneut Gewitter vorhergesagt. Auch die gegenwärtigen Brände wurden vorwiegend durch Blitze verursacht. Kalifornien leidet das zweite Jahr in Folge unter einer extremen Dürre.







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