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Aktuell

Update US-Waldbrände (7)

14. Juli, 2008

Lage in den Waldbrandgebieten in Kalifornien entspannt sich

Los Angeles (AFP) - Für die erschöpften Feuerwehrleute im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein Ende der Löscharbeiten bei den Waldbränden in Sicht. Die drei größten Brände seien fast vollständig unter Kontrolle, teilte die Brandschutzbehörde mit. In der Stadt Paradise gut 140 Kilometer nördlich von Sacramento seien keine Häuser mehr in Gefahr. Das Feuer in der Touristenregion Big Sur sei zu knapp zwei Dritteln unter Kontrolle, eines bei Santa Barbara zu 90 Prozent. Allerdings seien insgesamt noch 288 Brandherde aktiv. Die Wetterbedingungen hätten sich jedoch verbessert.

Zeitweise hatten in den vergangenen drei Wochen fast 1800 Brände gleichzeitig gelodert. Durch die größte Waldbrandserie in der Geschichte des Bundesstaats wurden inzwischen 339.670 Hektar Land und rund 100 Häuser zerstört. Ein Mensch kam in den Flammen ums Leben.


15. Juli, 2008

Waldbrände wüten so schlimm wie nie zuvor

(dpa) - Die wochenlangen Waldbrände in Kalifornien haben nach Angaben der Behörden einen neuen Negativrekord gebracht: Seit dem 21. Juni 2008 ist in dem US-Bundesstaat eine Fläche von mehr als 3400 Quadratkilometern abgebrannt. Das entspricht der Fläche von Berlin und dem Saarland zusammen.

„Dies hat (flächenmäßig) alle früheren Feuerereignisse übertroffen“, sagte Daniel Berlant, Sprecher der Behörde für Wald und Feuerschutz, nach einem Bericht der „Los Angeles Times“. Zeitweise kämpften 20.000 Feuerwehrleute gegen mehr als 1700 Brände. 100 Häuser wurden zerstört. Nahe der Ortschaft Paradise entdeckten Helfer eine Leiche in einem abgebrannten Haus.

Mit Verstärkung von Feuerwehrleuten aus zahlreichen US-Staaten sowie Helfern aus Mexiko, Kanada, Australien und Neuseeland ist es nun gelungen, die meisten Brände einzudämmen. Das Amt für Feuerschutz listete zu Beginn der Woche nur noch 20 größere Feuer auf. Das Feuer in der beliebten Touristenregion Big Sur sei zu 61 Prozent unter Kontrolle, eines bei Santa Barbara zu 90 Prozent.

Extreme Trockenheit in Kalifornien macht denBehörden aber weiter Sorge. „Gewöhnlich haben wir die schlimmsten Feuer im September und Oktober“, so Berlant. „Später im Sommer müssen wir uns auf noch trockenere Bedingungen gefasst machte“.

Der letzte große Feuersturm in Kalifornien hatte im vergangenen Herbst eine Fläche von rund 2600 Quadratkilometern vernichtet. Bei den schweren Bränden zwischen San Diego und Los Angeles waren über ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2000 Häuser wurden zerstört. Hunderttausende Anwohner mussten zeitweise ihre Häuser verlassen. Der Westküstenstaat Kalifornien ist mit einer Fläche von mehr als 424.000 Quadratkilometern weit größer als die Bundesrepublik (357.000 Quadratkilomtern).







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