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Aktuell

Konflikte mit Bären

13. Oktober, 2008

Bären-Terror setzt sich in Russland fort: Ausgangsverbot in Dörfern

NOWOSIBIRSK, (RIA Novosti). In zwei Ortschaften auf dem Gelände des Altai-Nationalparks (russische Teilrepublik Altai), deren Einwohner seit rund einem Monat von hungrigen Bären terrorisiert werden, gilt ein Ausgangsverbot.

Das teilte der Hauptförster des Nationalparks, Sergej Warganow, am Montag RIA Novosti mit.

Ihm zufolge ist es den Einwohnern der Ortschaften Jajlju und Bele untersagt, nach der Dämmerung oder vor Sonnenaufgang ihre Häuser zu verlassen.

Laut den Angaben der örtlichen Bevölkerung begeben sich die Bären mit Beginn der Dämmerung auf Nahrungssuche in den Dörfern. Sie gehen durch die Straßen, töten Hühner und Vieh, zerstören Zäune und Hofgebäude.

Vom Hunger getrieben, begeben sich täglich zwölf bis 20 Bären nach Jajlju auf Futtersuche. Die Bären seien weder durch Schreie noch durch Schüsse zu vertreiben.

Die Mitarbeiter des Nationalparks mussten drei Bären erschießen, die sich den Häusern näherten, obwohl grundsätzlich ein Jagdverbot für Tiere auf dem Parkgelände gilt.

Experten sagen, die Bären würden aus Hunger in die Ortschaften ziehen, da es in diesem Herbst in der Taiga zu wenig Zapfen und Beeren gebe. Im Herbst fressen sich Bären Fett für den Winterschlaf an.

Alteingesessene sagen, dass es zuvor in den insgesamt 76 Jahren des Bestehens des Nationalparks keinen solchen Fall gegeben habe.

In diesem Zusammenhang stellt die Verwaltung des Nationalparks vorübergehend keine Besuchsgenehmigungen für das Parkgelände aus.


6. Oktober, 2008

Russland: Bewaffneter Schutz für Dorf gegen hungrige Bären

NOWOSIBIRSK, (RIA Novosti). Experten des Altai-Nationalparks (russische Teilrepublik Altai) haben die Ortschaft Jajlju unter bewaffneten Schutz gestellt, nachdem deren Einwohner seit rund einem Monat von hungrigen Bären terrorisiert werden.

Das sagte die Vizedirektorin des Nationalparks, Swetlana Schtschigrewa, am Montag RIA Novosti.

Nach Angaben der Ortsansässigen liegen etwa 20 Bären in der Nähe der Ortschaft auf der Lauer, die auf Nahrungssuche die Taiga verlassen haben.

Die Bären gehen in der Nacht auf die Straßen, töten Hühner und Vieh, zerstören Zäune und Hofgebäude. Sie seien weder durch Schreie noch durch Schüsse zu vertreiben.

Laut der Vizedirektorin liegt Jajlju im Nationalpark, wo die Jagd auf Tiere verboten ist. Bei Lebensgefahr werden die Inspektoren jedoch das Feuer eröffnen müssen.

Experten sagen, die Bären würden aus Hunger in die Ortschaften ziehen, da es in der Taiga zu wenig Zapfen und Beeren gebe. Im Herbst fressen sich die Bären Fett für den Winterschlaf an. Alteingesessene sagen, dass es zuvor in den insgesamt 76 Jahren des Bestehens des Nationalparks keinen solchen Fall gegeben habe.

In diesem Zusammenhang stellt die Verwaltung des Nationalparks vorübergehend keine Besuchsgenehmigungen aus.







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