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Überschwemmungen in Westkanada

Montag 20. Oktober 2003, 04:30 Uhr

Zwei Tote bei Überschwemmungen im Westen Kanadas

Toronto (AP) Schwere Regenfälle und Überschwemmungen haben im Westen Kanadas mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Die Behörden in der Provinz British Columbia erklärten am Sonntag, 775 Menschen seien aus ihren Häusern geflohen. Am schlimmsten betroffen waren die Ortschaften Pemberton und Squamish nördlich von Vancouver, wo der Notstand ausgerufen wurde.

Zwei Menschen wurden vermisst. Sie wurden vermutlich von einem Fluss südlich von Pemberton mitgerissen, der über seine Ufer getreten war und eine Brücke zerstört hatte. Pemberton war am Sonntag nur noch mit dem Hubschrauber zu erreichen. In der Region fiel in zwei Tagen so viel Regen wie sonst im gesamten Monat Oktober. Am Sonntag besserte sich das Wetter leicht, Meteorologen rechneten jedoch für den Beginn der Woche mit weiteren Niederschlägen.


(Anmerkung Waldportal: Überschwemmungen können ein Hinweis auf Klimaveränderungen oder fehlende Wälder mit Wasserspeicherfunktion sein. Deshalb gibt es u.a. in Indien (abgeholzter Himalaya-Hang), aber auch in Deutshcland vermehrt Hochwasser).


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