AktuellNachtrag Kaliforniens Waldbrände
Donnerstag 13. November 2003, 15:00 Uhr Waldbrände in Kalifornien setzten auch der Tierwelt zuLos Angeles (AP) Die heftigen Waldbrände in Kalifornien haben nicht nur Menschen in Existenznot gebracht, sondern auch der Tierwelt schwer zugesetzt. Zahlreiche Tiere kamen in den Flammen ums Leben, wurden verletzt oder in die Flucht getrieben, wie die Naturschutzbehörden am Mittwoch mitteilten. Die überlebenden Tiere könnten jedoch langfristig profitieren, sobald sich der Wald wieder erholt habe.Zu den verletzten Tieren gehören unter anderen zwei Bärenjunge, die in der vergangenen Woche mit verbrannten Pfoten in den San-Bernardino-Bergen gefunden wurden. Feuerwehrleute brachten die Bären in einen Tierpark nach Moonridge, wo diese sich derzeit erholen. Noch könnten die Tiere nicht laufen, sagte Pflegerin Christy McGiveron. Das Ziel sei jedoch, sie innerhalb der kommenden Wochen wieder in die Freiheit zu entlassen. Im Fluss Santa Ana im Bezirk Orange wurden Anfang dieser Woche zudem etwa 50 tote Enten entdeckt. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. Nach Angaben von Wissenschaftlern nahmen die Brände einen typischen mosaikartigen Verlauf und ließen auf diese Weise Vegetationsinseln zurück, die den überlebenden Tieren Zuflucht boten. Langfristig könnten diese dann von einer neuen Pflanzenvielfalt auf den verbrannten Gebieten profitieren, sagte der Biologe Doug Updike von der kalifornischen Forstschutzbehörde. » zurück |
|
Aus der easy.wdss.de, gedruckt am: Di, 02.12.2008 © easy.wdss Besuchen Sie die www.weitblick.net unter www.weitblick.net Bildschirm-Version |
|