Aktuell


Waldbrände in Arizona (erweitert)

Montag 5. Juli 2004, 16:32 Uhr

Buschbrand bedroht Observatorium in Arizona

Safford/USA (AP) Zwei Busch- und Waldbrände im Südosten von Arizona bedrohen auch eines der größten Observatorien der Welt. Ein Feuer, das von einem Blitzschlag ausgelöst wurde, näherte sich am Sonntag bis auf eineinhalb Kilometer dem Mount Graham International Observatory. Das mehr als 200 Millionen Dollar teure Large Binocular Telescope sei bedroht, könne aber wohl geschützt werden, erklärte die Feuerwehr. Auch 85 Häuser in den Bergen galten als gefährdet. Das Observatorium und die Häuser waren bereits am Freitag evakuiert worden. Gegen die Brände waren 1.000 Feuerwehrleute, zehn Hubschrauber und drei Löschflugzeuge im Einsatz.

http://mgpc3.as.arizona.edu/


Mittwoch 7. Juli 2004, 15:26 Uhr

Waldbrände bedrohen millionenteures Observatorium in Arizona

Los Angeles (AFP) - Waldbrände bedrohen ein millionenteures Observatorium im US-Bundesstaat Arizona. Dutzende Feuerwehrleute kämpften am Dienstag (Ortszeit) gegen die Flammen in der Nähe des Mount Graham International Observatory. Um das wichtige Wissenschaftszentrum zu schützen, brannten sie die angrenzende Vegetation in kontrollierten Feuern nieder. Tankwagen brachten hektoliterweise Wasser, um das Gelände rund um das Observatorium auf einem Bergrücken zu bewässern. Große Hitze und starke Winde erschwerten die Löscharbeiten. Feuerwehrleute befürchteten, die beiden durch Blitzeinschläge ausgelösten Waldbrände könnten sich zu einer durchgehenden Feuerwalze vereinen. "Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor, hoffen aber immer noch das Beste", sagte Observatoriumsleiter Buddy Powell.

Zu dem Observatoriumskomplex gehören acht Teleskope, darunter das 110 Millionen Dollar (89 Millionen Euro) teure Large Binocular Teleskope, das bei seiner Fertigstellung im Jahr 2007 das stärkste der Welt sein wird. Das Teleskop soll Bilder liefern, die zehnmal schärfer sind als die des Weltraumtelekops Hubble. An dem Observatorium sind auch deutsche und italienische Institute beteiligt.


Freitag 9. Juli 2004, 17:21 Uhr

Pelikane in Arizona stürzen auf flimmernde Straßen ab

Phoenix (AP) Dutzende der vom Aussterben bedrohte Braunpelikane sind im US-Staat Arizona beim Absturz auf heißen Straßen verunglückt. Die Vögel hätten die flimmernden Asphaltbänder aus der Luft für Wasser gehalten, sagte Sandy Cate vom Ministerium für Wildtiere und Fische am Freitag in Adobe Mountain nahe Phoenix. Die Temperaturen waren in dem Wüstenstaat im Südwesten der USA zuletzt auf 43 Grad geklettert.

In den vergangenen zwei Wochen seien zwischen Yuma und Phoenix mehrere verletzte Tiere gefunden worden. Die meisten seien wegen Abmagerung und Austrocknung behandelt worden, sagte Cate. Nach Einschätzung von Experten finden die Großvögel an der US-Westküste nicht mehr genug Nahrung und machen sich daher auf den Weg ins Landesinnere. Die Luftspiegelungen werden ihnen dann zum Verhängnis.

http://www.gf.state.az.us/


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