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Aktuell

Waldbrände in West-USA (erweitert)

Samstag 13. August 2005, 05:29 Uhr

Waldbrände im Westen der USA

Pomeroy/USA (AP) Im US-Staat Washington sind bei einem großen Waldbrand mehr als 100 Häuser ein Raub der Flammen geworden. Nach Angaben der Feuerwehr verwüstete das Feuer im Südosten des Staats am Pazifik bis zum Freitag knapp 20.000 Hektar Land. Rund 1.400 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Erleichterung erhofften sie sich von gesunkenen Temperaturen und gestiegener Feuchtigkeit in der Region. Im Staat Washington lodern zahlreiche weitere Waldbrände; Gouverneurin Christine Gregoire rief deshalb am Donnerstag den Notstand aus. Auch aus Idaho und Montana wurden Waldbrände gemeldet.


Samstag 13. August 2005, 02:48 Uhr

Schwere Waldbrände im US-Staat Washington

San Francisco (dpa) - Schwere Waldbrände im Nordwesten der USA haben zum Ausruf des Notstands im US-Staat Washington geführt. Gouverneurin Christine Gregoire hofft nun auf die Unterstützung von Mitgliedern der Nationalgarde für die seit Tagen im Einsatz befindlichen Löschmannschaften. Über 1600 Feuerwehrleute kämpfen gegen sechs große Brandherde an. Die Flammen haben bereits über 22 000 Hekar Land verkohlt. Mehr als 100 Häuser brannten ab. Die meisten Feuer sollen durch Blitze ausgelöst worden sein.


Katastrophenalarm in US-Staat: sechs Waldbrände

Das größte Feuer wütet im Osten des US-Staates Washington: Bereits 100 Gebäude wurden zerstört.

APA, 13.8.05

Im US-Bundesstaat Washington kämpften auch am Samstag mehr als 1.600 Feuerwehrleute gegen sechs Waldbrände, die sich trotz ihres Tage langen unermüdlichen Einsatzes immer weiter ausgebreitet haben. Am Freitag (Ortszeit) hatte sich die Lage so stark zugespitzt, dass die Gouverneurin des Staates im US-Nordwesten, Christine Gregoire, Katastrophenalarm ausrief. "Unserem Staat droht eine Belagerung durch Waldbrände", sagte sie.

Das größte Feuer wütet im Osten Washingtons und hat bereits 100 Gebäude zerstört, darunter auch mehrere Ferienhäuser. Ungefähr 19.000 Hektar Wald wurden vernichtet. Zum Glück kamen aber keine Menschen zu Schaden.

Die Feuerwehr hoffte am Samstag auf entscheidende Fortschritte bei der Eindämmung der Flammen: Die Meteorologen haben ein Nachlassen der Winde in der Region vorausgesagt. Nach dem Ausrufen des Katastrophenalarms kann die Gouverneurin außerdem die Nationalgarde zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung einsetzen.

Die meisten Feuer wurden durch Gewitter ausgelöst: Nach Angaben der Nationalen Wetterbehörde schlugen allein am Dienstag und Mittwoch mehr als 1.000 Blitze im Osten des Staates ein.


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