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Panda-Forschung

Montag 26. September 2005, 21:39 Uhr

Forscher spüren Panda-Liebesleben mit GPS nach

Peking (AFP) - Im Kampf gegen das Aussterben der Panda-Bären fährt ein Forscherteam aus den USA und China schweres technisches Geschütz auf: Mittels GPS-Satelliten wollen die Wissenschaftler dem geheimnisvollen Sex-Leben der Tiere auf die Spur kommen. Traditionelle Beobachtungsformen seien nicht ausreichend, weil Panda-Bären sich immer wieder für lange Zeiträume im Urwald versteckten, sagte Wei Fuwen von der chinesischen Akademie der Wissenschaften.

Die Akademie und die Zoologische Gesellschaft von San Diego wollen das Fortpflanzungsverhalten der Tiere nun in einem Drei-Jahres-Projekt im Fuping-Naturreservat im Norden Chinas beobachten.

Möglicherweise gibt es für die Forscher jedoch gar nicht so viel zu entdecken: Akute Lustlosigkeit ist nämlich einer der Gründe, warum die Pandas vom Aussterben bedroht sind. Von speziellen Viagra-Tabletten bis hin zu Pornos für Pandas hat sich die Wissenschaft schon einiges einfallen lassen, um das Liebesleben der Bären wieder in Fahrt zu bringen. Bisher jedoch erfolglos.


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