powered by <wdss>
Aktuell

Schutz der Pandas

China wird den Lebensraum der Pandas weiterhin schützen

China.org.cn (staatlich), 14. Juli 2006

Der Vizegouverneur der chinesischen Provinz Sichuan Wang Huaichen hat am Mittwoch betont, dass China den Aufbau und den Schutz des Lebensraums der Pandas weiterhin forcieren wird.

Das Welterbekomitee der UNECO erkannte auf seiner Sitzung in der litauischen Hauptstadt Vilnius am Mittwoch unter anderem den Lebensraum der Großen Pandas in der südwestchinesischen Provinz Sichuan als Weltkulturerbe an. Wang bestätigte vor der internationalen Presse, dass die chinesische Regierung mit aller Kraft den Schutz verstärken wird. Auch die Provinz Sichuan wird dafür sorgen, dass noch bessere ökologische Bedingungen für Leben und Fortpflanzung des Großen Pandas geschaffen werden. In Sichuan leben mehr als 30 Prozent der vom Aussterben bedrohten Tiere.


Bisher größte Umweltstudie in den Küstengewässern Chinas

China.org.cn (staatlich), 17. Juli 2006

Die bisher größte Untersuchung über die Umwelt in den Küstengewässern Chinas ist am Samstag offiziell begonnen worden. Ziel der Studie ist es, die grundlegende Umweltsituation in den chinesischen Küstengewässern zu erkunden, eine gesunde und schnelle Entwicklung der Wirtschaft am und um das Meer zu fördern und eine wissenschaftliche Grundlage für eine komplexe Bewertung der ökologischen System im Meer zu schaffen.

Die Untersuchung ist für zwei Jahre anberaumt und umfasst ein Meeresgebiet von 1 Million Quadratkilometern.


China: 45% aller Chemiewerke gefährlich für Umwelt

China.org.cn (staatlich), Xinhua, 14. Juli 2006

Nach Angaben des chinesischen Umweltministeriums bilden 45 Prozent aller chemischen und petrochemischen Fabriken im Land ein großes Risiko für die Umwelt.

Im Rahmen einer Studie des Ministeriums wurden landesweit 7555 chemische und petrochemische Fabriken untersucht. Bei der Untersuchung fand das Amt heraus, dass 81 Prozent aller Fabriken an Flüssen oder Seen oder in dicht besiedelten Gebieten liegen.

"Wenn nicht effektive Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, ist es unmöglich den Trend zu mehr Umweltkatastrophen aufzuhalten", sagt Pan Yue, stellvertretender Leiter des chinesischen Hauptamtes für Umweltschutz.

Die Untersuchung wurde in Folge der Verschmutzung des Songhua Flusses nach einer Explosion in einem Chemiewerk in der nordostchinesischen Provinz Jilin im vergangenem November durchgeführt.

Die Verschmutzung bedrohte die Wasserversorgung von Millionen Menschen entlang des Flusses und alarmierte die Zentralregierung in Bezug auf die hohen Risiken für die Umwelt durch solche Industrien.

Die untersuchten 7555 Fabriken repräsentieren Investitionen von über 1 Billion Yuan (100 Milliarden Euro). 1354 der Werke liegen an Flüssen, Seen, Küstenstrichen und Stauseen, 2489 liegen in der Nähe von Städten oder in dicht besiedelten Gebieten. 100 Fabriken befinden sich in der Nähe des Projekts zur Umverteilung von Wasser aus Süd- nach Nordchina und 86 im Umfeld des Drei-Schluchten-Staudamms.

"Eine derartige geographische Verteilung birgt große Risiken für die Umwelt", sagt Pan. "Dies ist der Hauptgrund für die steigenden Probleme mit Wasserverschmutzung seit dem letzten Jahr."

Zwischen Januar und April dieses Jahres sind beim Umweltamt 49 Berichte aus 22 Provinzen, autonomen Gebieten und Städten über unterschiedliche Fälle von Verschmutzungen eingegangen. 13 der Fälle wurden als schwerwiegend eingestuft. Die Verschmutzungen entstanden hauptsächlich durch Zwischenfälle in Fabriken und illegale Entsorgung von Giftstoffen vor allem durch chemische und petrochemische Werke.

Sein Amt habe 3745 chemische und petrochemische Fabriken aufgefordert Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, 49 müssen umsiedeln. Insgesamt würden 14 Milliarden Yuan (1,4 Milliarden Euro) in die 7555 betroffenen Werke investiert, um Umweltkatastrophen zu verhindern.

Im Rahmen des chinesischen Wirtschaftswachstums seien der chemische und der petrochemische Sektor Haupttriebkräfte. Daher sei es wichtig entsprechende Gesetze zu erlassen, um Umweltkatastrophen zu verhindern.

"Anderenfalls werden Umweltkatastrophen weiterhin auftreten und die öffentliche Sicherheit kann nicht garantiert werden", meint Pan.


» zurück
 

Druckversion






































26.12.08 15:30 - 16:00
mdr-Bärennacht

24.12.08 22:30 - 23:15
phoenix: Planet Erde (9/11) - Waldwelten

31.12.08 21:50 - 22:35
SWR: Naturerbe Afrika

23.12.08 20:15 - 21:00
rbb: Winter in Ostpreußens Zauberwald

09.01.09 18:30 - 19:00
phoenix: Global: Nachrichten vom blauen Planeten.

24.12.08 09:30 - 10:15
phoenix: Heinrich Harrer berichtet. Auf den Spuren von Stanley und Livingstone

02.01.09 12:40 - 13:00
3sat: Affenalltag am Amazonas

07.01.09 01:30 - 02:10
phoenix: Wilder Amazonas

25.12.08 00:00 - 15:10
phoenix: Wildes Russland

02.01.09 21:00 - 21:45
rbb: Wilde Heimat - Der Winter

24.12.08 17:20 - 17:50
ARD: Finnland - Bären, Elche, Riesenmarder

07.01.09 02:10 - 02:55
phoenix: Im Dschungel Indonesiens

30.12.08 10:30 - 01:00
phoenix Thementag Lateinamerika

24.12.08 14:15 - 15:10
phoenix: Bernhard Grzimek - Ein Leben für Tiere