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Aktuell
Neue Schutzgebiete in China
Wälder auf chinesischer Lößhochebene unter Schutz gestellt
CRI (staatlich), 14. Mai 2007
Wie am Freitag nach einer Inspektion der Mitglieder des Landeskomitees der
Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) zu erfahren
war, sind die Wälder auf der chinesischen Lößhochebene mit einer Fläche von
nahezu 10 Millionen Hektar seit der Einführung des Schutzprojektes für
Naturwälder mittlerweile unter wirksamen Schutz gestellt worden.
Seit dem Jahr 2000 hat die chinesische Regierung bereits insgesamt 10
Milliarden Yuan (964,8 Millionen Euro) für den Schutz der Naturwälder auf
der Lößhochebene ausgegeben.
Im gleichen Jahr wurde in dem Gebiet auch der Holzeinschlag zum
kommerziellen Zweck völlig eingestellt. Damit wurden Wälder mit einer
Einschlagsmenge von 13 Millionen Kubikmetern Holz erhalten.
Tibet fördert Schutz der Ökoumwelt
CRI (staatlich), 15. Mai 2007
Das südwestchinesische Autonome Gebiet Tibet hat seinen Einsatz für den
Schutz der Ökoumwelt erhöht. Bis zum 2015 will Tibet 29 Milliarden Yuan (2,8
Milliarden Euro) in den Schutz der Ökoumwelt auf dem Hochplateau
investieren.
Wie der Direktor des Amtes für Umweltschutz in Tibet, Zhang Yongze, am
Montag in einem Interview mit einem Korrespondenten von China Radio
International weiter mitteilte, werde Tibet in diesem Jahr dem chinesischen
Staatsrat einen Plan zum Schutz und Aufbau der Ökoumwelt auf dem
Qinghai-Tibet-Plateau zur Überprüfung vorlegen. Dabei geht es konkret um den
Grasland- und den Waldschutz, um den Wasserschutz und die Bodenerhaltung
sowie um den Umweltschutz in den Quellgebieten der Flüsse in Tibet. Außerdem
ist die Nutzung von sauberer Energie eines der Hauptthemen dieser Planung.
Forschung über Makrostrategie im Umweltbereich gestartet
CRI (staatlich), 14. Mai 2007
China hat am Freitag die Forschung über die Makrostrategie im Umweltbereich
gestartet. Damit sollen die Widersprüche zwischen der wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Entwicklung, der Ressourcen und der Umwelt abgemildert
sowie eine Grundlage für die künftige Ausrichtung der Umweltschutzarbeit des
Landes geliefert werden.
Die Forschung wird von der Chinesischen Akademie für Ingenieurwesen und dem
chinesischen Staatlichen Hauptamt für Umweltschutz geleitet. Zahlreiche
Akademiemitglieder und bekannte Experten und Gelehrte befassen sich mit der
Forschungsarbeit. Der Präsident der Chinesischen Akademie für
Ingenieurwesen, Xu Kuangdi, führt die Leitungsgruppe.
Chinas stellvertretender Ministerpräsident Zeng Peiyan war bei der
Startzeremonie zugegen und hielt eine Rede. Dabei forderte er die
Wissenschaftler auf, die neuen Tendenzen und Techniken der Forschungen im
Umweltbereich weltweit aufmerksam zu verfolgen und davon zu profitieren.
Der Forschungsbericht über die Makrostrategie im Umweltbereich wird
voraussichtlich im Jahr 2009 veröffentlicht.
China ruft zur Realisierung der nachhaltigen Entwicklung auf
CRI (staatlich), 11. Mai 2007
Sowohl entwickelte Länder als auch Entwicklungsländer sollen gemeinsam
Verantwortung tragen und die Umweltfragen lösen. Dies sagte der Vizedirektor
der chinesischen Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Du Ying,
am Mittwoch auf einer Sitzung des UN-Komitees für nachhaltige Entwicklung in
New York.
Weiter erklärte Du, dass aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten und
Entwicklungsphasen verschiedene Länder weltweit auch verschiedene
Verantwortungen übernehmen müssten. Die Entwicklungsländer sollten ihren
eigenen Besonderheiten entsprechend passenden Modellen der
Industrieentwicklung sowie der Energiestruktur nachgehen, um die
Nutzungseffizienz der Energie und Ressourcen zu erhöhen. Entwickelte Länder
hingegen sollten ihr Konsum- und Produktionsmodell in Richtung
Nachhaltigkeit verändern, ihre Zusagen und Pflichten ernsthaft erfüllen und
den Entwicklungsländern effektive Hilfe anbieten.
Zudem erläuterte Du Chinas Bemühungen beim Umweltschutz im Zuge der
wirtschaftlichen Entwicklung.
Wie zu erfahren war, hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon auf dieser Sitzung
die internationale Gemeinschaft aufgerufen, sich gemeinsam zu bemühen, den
Ausstoß von Treibhausgasen effektiv zu reduzieren.
Freitag 4. Mai 2007, 11:25 Uhr
GESPRÄCH: Umweltpolitiker Müller kritisiert Chinas Haltung
(AFP) - Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller (SPD),
hat die Blockadehaltung Chinas bei den Verhandlungen über den dritten Teil
des Weltklimaberichts kritisiert. Zu den Verhandlungen des Weltklimarats
(IPCC) in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sei er mit der Erwartung
angereist, dass konkrete Szenarien zur Bekämpfung des Klimawandels
formuliert würden, sagte Müller am Rande der am Montag begonnenen Gespräche
der Nachrichtenagentur AFP. Leider seien jedoch insbesondere mit Chinas
Vertretern "Großmeister der Verschleierung und der Interpretationskünste" am
Werk. Der dritte Teil des Klimaberichts beschäftigt sich mit möglichen
Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Müller führte an, dass auf Chinas Drängen beispielsweise die Passage aus dem
Bericht gestrichen worden sei, wonach die Nutzung von Kohle eine
Hauptursache für den starken Anstieg des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes in
den vergangenen Jahren ist. Hinter Chinas Verhandlungsposition verstecken
sich laut Müller aber auch die USA sowie das Schwellenland Indien. Zur
Forderung Pekings, die reichen Industriestaaten müssten sich zu einer
historischen Verantwortung bekennen, sagte der SPD-Politiker, dies sei schon
mehrfach erfolgt. Tatsächlich müssten die Industrienationen Vorreiter bei
der Klimapolitik sein, aber auch der Rest der Welt könne nicht aus der
Verantwortung entlassen werden. "Es wird nicht gelingen, wenn es nicht eine
Gemeinschaftsanstrengung ist," betonte Müller.
Müller mahnte, auch Deutschland und die Europäische Union kämpften noch nicht genug gegen den Klimawandel an. Dabei sei
es eine große Chance der Globalisierung, "wenn Europa noch mehr als bisher
die ökologische Karte zieht". Zentrale Maßnahmen zur Verringerung von
Treibhausgasen sind laut Müller die Entwicklung energieeffizienter
Technologien, eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien sowie
Maßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft wie Waldschutz und die
Anpflanzung neuer Bäume. Dabei sei es wichtig, die Wirtschaft für den
Umweltschutz zu gewinnen und durch Bildung eine Verhaltensänderung der
Menschen in Umweltfragen zu erreichen.
Mit Blick auf das Ringen um den Klimabericht sagte Müller schwierige
Verhandlungen über das Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende
Kyoto-Protokoll voraus. Allerdings habe sich die Wahrnehmung des
Klimawandels verändert. "Er wird nicht mehr als theoretische Bedrohung,
sondern als konkrete Gefahr empfunden", sagte Müller.
Schweiz hilft bei Verbesserung ökologischer Umwelt am Oberlauf des Jangtse
CRI (staatlich), 14. Mai 2007
Ein Projekt der Zusammenarbeit zwischen China und der Schweiz hat die
ökologische Umwelt am Oberlauf des Jangtse-Flusses in der Provinz Sichuan
ganz gewaltig verbessert.
Eine Abschlusszeremonie des chinesisch-schweizerischen Projektes über die
Verwaltungsausbildung der 1. beziehungsweise. 2. Phase in Sichuan ist am
Donnerstag in der Provinzhauptstadt Chengdu veranstaltet worden. Wie die
zuständigen Behörden von Sichuan mitteilten, seien dank dieses Projekts bei
der Bekämpfung der Wasserverschmutzung sowie bei der Entwicklung des
Öko-Tourismus am Oberlauf des Jangtse bereits große Erfolge erzielt worden.
Wie zu erfahren war, ist das Projekt "Erforschung der Kontrolle und
Verwaltung der Verschmutzungen der Wasserumwelt" zwischen China und der
Schweiz in den Einzugsgebieten von den Flüssen Minjiang und Tuojiang am
Oberlauf des Jangtse entfaltet worden. Das bilaterale Projekt "Erforschung
der nachhaltigen Entwicklung des Öko-Tourismus in der Provinz Sichuan" hat
auch den Fremdenverkehr des tibetischen autonomen Bezirks Ganzi in Sichuan
gefördert.
Zudem haben China und die Schweiz in mehreren Bereichen kooperiert, wie etwa
bei der Unterstützung der Bewerbung des Großen Pandas in Sichuan als
Maskottchen für die Olympischen Spiele 2008 in Beijing sowie bei der
erfolgreichen Bewerbung des chinesischen "Habitats des Großen Pandas" als
Weltnaturerbe.
Dienstag 15. Mai 2007, 06:13 Uhr
Klimawandel führt zur Vermehrung der Ratten im Westen Chinas
Peking (AP) Die Zahl der Ratten ist im Westen Chinas sprunghaft angestiegen. Wissenschaftler machen dafür die Erderwärmung verantwortlich, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete. Betroffen ist demnach insbesondere die Region Altay in der Provinz Xinjiang. Dort setzte der «Baby-Boom» unter den Ratten nach einem warmen Winter bereits im April ein - einen Monat eher als in früheren Jahren. Die mittlere Temperatur in Xinjiang lag in den vergangenen Wintermonaten um zwei bis vier Grad Celsius über dem bisherigen Durchschnitt, auch ging die Schneemenge stark zurück. Die Ratten bedrohen den Behörden zufolge nun eine Fläche von rund zwei Millionen Hektar Weideland.
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