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Amerikaner glauben nicht an Evolution
Freitag 8. Juni 2007, 18:18 Uhr
Nur kleine Mehrheit der US-Bürger glaubt an Evolution
(AFP) - Wenn das Charles Darwin wüsste: Nicht einmal ein Fünftel der Menschen in den USA ist von der wissenschaftlich weithin akzeptierten Evolutionstheorie des britischen Naturforschers überzeugt. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Tageszeitung "USA Today" gaben lediglich 18 Prozent an, sie seien definitiv der Auffassung, dass sich menschliches Leben über eine lange Entwicklung aus niedrigeren Lebensformen entwickelt habe. Hingegen gaben 38 Prozent zu Protokoll, dass der Mensch innerhalb der letzten zehntausend Jahre durch einen göttlichen Schöpfungsakt
in die Welt gekommen sei.
Immerhin ein Viertel der Befragten gab an, beide Theorien für möglich zu halten. Die Debatte um die Evolution hat in den USA auch eine politische Dimension: In mehreren Bundesstaaten verlangen die Lehrpläne, dass Darwins Theorie im Unterricht kritisch beurteilt wird, was zu heftigen Auseinandersetzungen geführt hat. Bei einer TV-Debatte der republikanischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2008 gaben im vergangenen Monat drei der Teilnehmer an, sie glaubten nicht an Evolution.
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