AktuellWaldbrände in USA
8.7.07 Weitere Hitzetote in den USA(sda) - Waldbrände, Hitzetote und Rekordtemperaturen: Eine seit Tagen andauernde Hitzewelle hielt den Westen der USA auch am Wochenende im Schwitzkasten.Nach Angaben der Nationalen Feuerbehörde in Boise im Bundesstaat Idaho lösten Blitzschläge in Nevada und Idaho 20 grössere Buschfeuer aus. Es brannte auch an vielen Stellen in Kalifornien, darunter in einem beliebten Wandergebiet in der Sierra Nevada. Im Bundesstaat Arizona kamen mehrere Peresonen bei der Hitzewelle ums Leben. Wie der Radiosender KCBS berichtete, wurden in einem Wüstenstreifen an der Grenze zu Mexiko die Leichen von sechs vermutlich illegalen Einwanderern gefunden. In Orofino im Bundesstaat Idaho war ein einjähriger Junge gestorben, nachdem er von seinen Eltern bei 38 Grad Celsius im Auto zurückgelassen worden war. Im kalifornischen Palo Alto kam eine obdachlose Frau in einem Buschfeuer ums Leben. In der Casino-Stadt Las Vegas im Bundesstaat Nevada zeigte das Thermometer am Samstag «nur» noch 44 Grad an, drei Grad weniger als am Vortag. Eine kleine Abkühlung für tausende Brautpaare, die am Samstag, dem 7.7.07, in den zahlreichen Heirats-Kapellen des Spielerparadieses Schlange standen, um sich das Ja-Wort zu geben. In einigen Teilen von Las Vegas war am Freitag stundenweise die Stromversorgung zusammengebrochen. Überlastete Transformatoren hätten Strommasten in Brand gesetzt, als Verbraucher ihre Klimaanlagen aufdrehten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem Sender CNN. Im kalifornischen Death Valley (Tal des Todes) erreichten die Temperaturen am Freitag 54 Grad Celsius. Damit rückten die Werte nah an die heisseste Temperatur heran, die je in den USA gemessen wurde. » zurück |
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