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Cree-Indianer und Wald

Mit den Cree-Indianern in den Wäldern Nordkanadas

Von Björn Jettka, Greenpeace-Online, 12.1.11

Oliver Salge ist Waldexperte bei Greenpeace in Deutschland. Seit Jahren arbeitet er mit deutschen Verlagen zusammen, um einen nachhaltigen Umgang mit Papier zu erreichen. Salge möchte verhindern, dass für Zeitungen und Zeitschriften unsere letzten Urwälder gerodet werden - beispielsweise in Kanada.

Der boreale Wald Kanadas, der sich von Küste zu Küste über mehr als die Hälfte des Landes erstreckt, ist einer der größten Urwälder der Erde. Er ist eine vielfältige und beeindruckende Landschaft aus Seen, Flüssen und Sümpfen durchsetzt von Pinien, Fichten, Espen und Laubbäumen.

Die borealen Wälder bilden das größte Ökosystem des Landes. Der Wald ist essentiell wichtig für Menschen und Tiere. Hier findet auch das bedrohte Waldkaribu ein Zuhause.

Zudem sind die borealen Wälder für die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung Kanadas, der Cree-Indianer, von großer Bedeutung. Fast achtzig Prozent der Cree leben in Waldgebieten. Sie sind von der Wildnis und ihren Wasser- und Wildtieren als Lebensgrundlage und aufgrund spiritueller Traditionen abhängig.

Etwa die Hälfte des Gebiets wurde für Holzfirmen lizensiert und ist jetzt von Kahlschlägen bedroht. Am häufigsten passiert dies in den südlichen Waldgebieten. Der Wald wird überwiegend für die Produktion von Papier abgeholzt. Alle Unternehmen, die große Mengen Papierprodukte verbrauchen, tragen Verantwortung für die Herkunft ihrer Produkte.

Im Norden Kanadas trifft sich Salge mit Vertretern der Cree. Wir haben ihn begleitet: Auf nach Québec.




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