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Affen in Kambodscha

Freitag, 29. August, 18:55 Uhr

Großer Bestand geschützter Affenarten in Kambodscha entdeckt

Phnom Penh (AFP) - In einem Naturschutzgebiet in Kambodscha haben Artenschützer einen "erstaunlich großen Bestand" weltweit gefährdeter Affenarten festgestellt. Mitarbeiter der US-Organisation Wildlife Conservation Society (WCS) zählten in einem Schutzgebiet im Nordosten Kambodschas rund 42.000 schwarzschenklige Kleideraffen und etwa 2500 Gelbwangen-Schopfgibbons, wie die Gruppe am Freitag mitteilte. Die Entdeckung ließe darauf schließen, dass Kambodscha den weltweit größten Bestand dieser Affenarten habe, sagte Edward Pollard, der an der WCS-Erhebung teilgenommen hatte.

Vor der Entdeckung vermuteten die Forscher den größten Bestand im benachbarten Vietnam. Dort leben etwa 600 schwarzschenklige Kleideraffen und 200 Gelbwangen-Schopfgibbons. Wie groß die Bestände der beiden Affenarten tatsächlich sei, bleibe unklar, teilte WCS mit.

Seit der Einrichtung eines Schutzgebietes durch die kambodschanische Regierung im Jahr 2002 hätten sich die Bestände der beiden Affenarten erholt, erklärte WCS. Den erstaunlichen Affenfund schrieb die Organisation dem Management des Schutzgebietes sowie dem Abholzungsstopp und einem landesweiten Programm zur Beschlagnahme von Waffen zu. Das Schutzgebiet sei jedoch durch wachsende Plantagen und Bergbau weiter bedroht.







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