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Aktuell
Krisenregion Kongo
Montag 15. November 2004, 07:14 Uhr
UN-Konferenz zu Krise in Region der Großen Seen
Nairobi (AFP) - Im Beisein von UN-Generalsekretär Kofi Annan erörtern afrikanische Regierungsvertreter ab heute in Tansania die Lage in der durch Krieg und Chaos erschütterten zentralafrikanischen Region der Großen Seen. Im Mittelpunkt der Konferenz in Daressalam stehen Maßnahmen zur Stabilisierung von Staatsmacht und Wirtschaft in der Krisenregion, zu der die Demokratische Republik Kongo, Ruanda und Burundi zählen.
Seit dem Völkermord in Ruanda vor zehn Jahren und dem anschließenden Krieg im Kongo (1998 bis 2003) kommt die Region nicht mehr zur Ruhe, infolge von Krieg und Vertreibung starben schätzungsweise mehrere Millionen Menschen. Am Donnerstag sollen auf Einladung der UNO zwölf regionale Staatsoberhäupter zur Konferenz stoßen.
Mittwoch 10. November 2004, 11:35 Uhr
Hilfsorganisationen: Hungersnot in Simbabwe hat sich verschärft
Harare (AFP) - Die Hungersnot in Simbabwe hat sich nach Angaben von Hilfsorganisationen weiter verschärft. Vor allem auf dem Land seien weitaus mehr als die bisher geschätzten 2,2 Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfen angewiesen, hieß es am Mittwoch in einem Bericht der US-Dachorganisation FEWS NET ("Famine Early Warning System Network"). Dies liege vor allem daran, dass der Mais sehr viel teurer geworden sei und die Einkommen im Verhältnis dazu nicht ausreichend gestiegen seien. Das Netz der Hilfsorganisationen wurde von der staatlichen US-Entwicklungsorganisation USAID gegründet.
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