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Aktuell

Erste Waldbrände in Kalifornien

Montag, 28. April, 16:41 Uhr

Schulen bei Los Angeles wegen Waldbränden geschlossen

Los Angeles (AFP) - Wegen verheerender Waldbrände haben die Bezirksbehörden von Los Angeles die vorübergehende Schließung zahlreicher Schulen angeordnet. Alle öffentlichen und privaten Schulen in Sierra Madre, einem Vorort von Los Angeles, sollten geschlossen bleiben. Mindestens 400 Häuser wurden wegen der bedrohlichen Feuersbrünste zwangsweise geräumt, wie die Behörden weiter mitteilten. Löschflugzeuge und Hubschrauber bekämpften derweil die Brände, die seit Samstag bereits 140 Hektar Land zerstörten. Zwei Feuerwehrleute wurden laut einem Zeitungsbericht leicht verletzt.

Eine Feuerwehrsprecherin teilte mit, etwa 1000 Bewohner hätten ihre Häuser wegen der Brände verlassen. "Die Leute sollen nicht bis zur letzten Minute warten", sagte sie. Hubschrauber brachten demnach eine Hochzeitsgesellschaft mit 45 Teilnehmern in Sicherheit, die auf einem Zeltplatz in einer Bergregion von den Bränden eingekreist worden war. Das Feuer habe den Zufahrtsweg unpassierbar gemacht, sagte die Sprecherin.

Zwei Feuerwehrleute in Sierra Madre trugen leichte Verletzungen davon, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Der Feuerwehrchef von Sierra Madre, Michael Bamberger, warnte auf einer Pressekonferenz vor der Gefahr der Brände. "Dieses Feuer brennt mit ziemlicher Energie", sagte er. Die Evakuierung bedrohter Häuser gehe jedoch gut voran.

Südkalifornien wird wegen seines trockenen heißen Klimas regelmäßig von schweren Waldbränden heimgesucht. Im Oktober waren bei Bränden sieben Menschen ums Leben gekommen. 2000 Häuser wurden zerstört und 640.000 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen. Der Schaden wurde auf rund eine Milliarde Dollar geschätzt.


Sonntag, 27. April, 23:01 Uhr

Hunderte Häuser wegen Buschfeuers in Kalifornien evakuiert

Sierra Madre/USA (AP) Wegen eines außer Kontrolle geratenen Buschbrandes im Süden von Kalifornien haben die Behörden am Sonntag die Evakuierung von mehr als 500 Häusern angeordnet. Unter anderem sollte ein Wohngebiet am Rande der Stadt Sierra Madre in der Nähe des Naturparks Bailey Canyon geräumt werden.

Feuerwehrsprecherin Elisa Weaver erklärte, die ersten Berichte über ein Buschfeuer seien am Samstagnachmittag aus dem Gebiet nordöstlich von Pasadena eingegangen. Es sei windig und für die Jahreszeit ungewöhnlich heiß mit Temperaturen über 38 Grad Celsius. Die Ursache des Brandes, der in einem beliebten Wandergebiet begann, werde noch untersucht, sagte Weaver. Durch das Feuer seien 50 Gäste einer Hochzeit in einer Rangerstation gestrandet.

Rund 350 Hektar Buschland wurden durch die Flammen schon zerstört. 400 Feuerwehrleute waren unermüdlich im Einsatz, um den Brand zu löschen.







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