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Sterben für die Mode

Donnerstag 21. August 2003, 12:49 Uhr

Sterben für die Mode

Hamburg (AP) Jedes Jahr werden laut einem Bericht des «National Geographic Deutschland» in China rund 20.000 Tibetantilopen getötet. Die gefährdete Tierart liefert Wolle für exklusive Schals, die vor allem in den westlichen Industrienationen gekauft werden, wie das Magazin in seiner Septemberausgabe berichtet. Von den einstmals eine Millionen Tieren seien heute nur noch schätzungsweise 75.000 am Leben.

Ein Schal aus der so genannten Shahtoosh-Wolle wiege nur 120 Gramm und koste in New York oder London bis zu 15.000 Euro. Die auch Tschirus genannten Tiere leben im tibetanischen Hochland Chang Tang. Bisher wurden bereits 490.000 Quadratkilometer dieser Region von der chinesischen Regierung unter Naturschutz gestellt. Dennoch vergreifen sich Wilderer immer wieder an den seltenen Geschöpfen, wie das Magazin schreibt.


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