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Buschbrände in Nevada
Freitag 16. Juli 2004, 09:06 Uhr
Buschbrand wütet in Villenviertel von Nevada
Carson City (AP) Ein rasch um sich greifender Buschbrand im US-Staat Nevada hat in der Nähe der Stadt Carson City mindestens zwölf Villen zerstört. Rund 800 Feuerwehrleute bekämpften das Feuer am Boden und mit Löschflugzeugen aus der Luft. Die Flammen vernichteten bereits 3.600 Hektar Busch- und Grasland und verletzten fünf Menschen. 1.000 Häuser waren nach Einschätzung der Feuerwehr akut bedroht.
«Das ist die absolute Zerstörung», sagte Sheriff Ken Furlon. Die Behörden vermuten, dass das Feuer am Mittwoch in einem Canyon begann. Gesucht wurden mehrere Jugendliche, die vor Beginn des Brandes in der Gegend gesehen wurden. Den Wert der bereits zerstörten Häuser gab Feuerwehrsprecherin Stacey Giomi mit mehreren Millionen Dollar an. Hunderte weitere Gebäude wurden evakuiert. Ein Feuerwehrmann brach sich während der Löscharbeiten ein Bein, ein anderer erlitt eine Rückenverletzung, zwei zogen sich Verbrennungen zu. Ein Fernsehreporter erlitt ebenfalls Verbrennungen, sein Wagen wurde von den Flammen zerstört. Die Hauptstraße durch Carson City wurde zeitweise geschlossen.
Im US-Staat Kalifornien bedrohte ein Buschbrand zwei Siedlungen im National Forest. Dort verbrannten in dieser Woche bereits 9.200 Hektar Wald. Die Flammen im Pine Canyon zerstörten mindestens ein Mobilheim und ein weiteres Gebäude, wie die Forstbehörden erklärten. Etwa 600 Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser in Lake Hughes und Elizabeth Lake zu verlassen. In Alaska wüteten unterdessen 75 Brände, von denen sieben 40.000 Hektar oder größer waren. Ein Feuer kam bis auf 24 Kilometer an Fairbanks heran und vernichtete mehr als 150.000 Hektar Land.
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