AktuellBuschbrände in West-USA
Samstag 17. Juli 2004, 17:14 Uhr Dutzende Buschbrände fressen sich durch den Westen der USALake Hughes/USA (AP) Ein von heftigen Windböen angefachtes Buschfeuer in Kalifornien bedroht neben zahlreichen Häusern auch ein Rückzugsgebiet für Kondore und Fleckenkäuze. Rund 2.000 Feuerwehrleute kämpften am Samstag weiter gegen die Flammen 70 Kilometer nördlich von Los Angeles, das sich auf eine Fläche von fast 6.400 Hektar ausgedehnt hatte. Mehrere hundert Menschen, die vor dem Brand aus ihren Häusern evakuiert wurden, mussten nach Behördenangaben weiter in Notunterkünften ausharren.«Das schlimmste liegt noch vor uns», mahnte Karen Terrill von den kalifornischen Forstbehörden angesichts der anhaltenden Trockenheit. Dutzende Buschbrände wüten derzeit in Kalifornien und weiteren Staaten im Westen der USA. Mehrere Häuser wurden bereits ein Raub der Flammen nördlich von Los Angeles. Die Behörden vermuten, dass der Brand von Menschen ausgelöst wurde. Im Nachbarstaat Nevada kämpften die Feuerwehrleute vor allem gegen einen Großbrand nahe Carson City. Die Flammen dort zerstörten bereits mehr als ein Dutzend Villen und trieben zwischenzeitlich hunderte Bewohner in die Flucht. «Dies ist bei weitem das schlimmste Feuer, dass ich in 24 Jahren bei der Feuerwehr gesehen habe», sagte Feuerwehrsprecher Stacey Giomi. Wegen starken Windes fürchteten die Löschmannschaften ein weiteres Ausdehnen des Brandes. Die Behörden vermuteten, dass das Feuer am Mittwoch in einem Canyon ausbrach. Gesucht wurden mehrere Jugendliche, die vor Beginn des Brandes in der Gegend gesehen wurden. » zurück |
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