AktuellNeuer Waldbrände in Kalifornien und Alaska (erweitert)
Donnerstag 22. Juli 2004, 09:00 Uhr Neues Feuer in Kalifornien treibt Anwohner in die FluchtLos Angeles (dpa) - Ein neuer Waldbrand bei Los Angeles hat mehrere hundert Kalifornier aus ihren Häusern vertrieben. Nach Berichten örtlicher Radiosender kämpften knapp 2000 Feuerwehrleute gegen die schnell um sich greifenden Flammen nördlich der Großstadt an.Das Feuer zerstörte eine Brücke in einem Canyon-Tal, was den Einsatz der Löschfahrzeuge zusätzlich erschwerte. Bislang wurden über 4000 Hektar Land vernichtet. Andere Flammenherde, die seit dem Wochenende bekämpft wurden, konnten weitgehend eingedämmt werden. Donnerstag 22. Juli 2004, 09:37 Uhr Erneut Waldbrand nördlich von Los AngelesLos Angeles (AP) Starker Wind hat nördlich von Los Angeles erneut einen Waldbrand angefacht und auf eine Fläche von rund vier Hektar anwachsen lassen. Hunderte Menschen mussten vorübergehend ihre Häuser verlassen. Mehr als 2.300 Feuerwehrleute waren am Mittwoch im Einsatz, wie Feuerwehrsprecher Anthony Penn mitteilte. Bis zum Abend gelang es, den Brand knapp zur Hälfte einzudämmen. Zuvor hatte das Feuer bereits zwei Häuser und eine Brücke zerstört.Zwei weitere Brände nahe Santa Clarita und Lake Hughes konnten inzwischen fast vollständig gelöscht werden. In Alaska kämpften Feuerwehrleute unterdessen gegen einen Brand in der Nähe von Fairbanks, der fast 196 Hektar erfasst hat. Donnerstag 22. Juli 2004, 08:03 Uhr Kalifornien von neuen Waldbränden heimgesuchtLos Angeles (AFP) - Kalifornien wird von neuen Waldbränden heimgesucht. Mehrere hundert Anwohner nördlich von Los Angeles mussten vor den Flammen fliehen und ihre Häuser verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. Das von starkem Wind und hohen Temperaturen angeheizte Feuer zerstörte bereits eine Brücke über einem Canyon und bedrohte rund hundert Gebäude. "Wegen der Hitze ist es extrem schwierig, die Flammen zu bekämpfen", sagte Feuerwehrsprecher Anthony Penn.Hunderte Feuerwehrleute, 186 Löschwagen, 21 Hubschrauber und rund 30 Planierraupen waren im Kampf gegen die Flammen im Einsatz. Durch die Zerstörung der Canyon-Brücke waren die Löschmannschaften gezwungen, weite Umwege bis zu den Brandherden zu fahren. Die ersten Brände waren am Dienstag aufgetreten. Mittlerweile wurden bereits rund 3200 Hektar Land von den Flammen erfasst. Der bisher entstandene Schaden wurde am Mittwoch auf fünf Millionen Dollar (rund vier Millionen Euro) geschätzt. Donnerstag 22. Juli 2004, 14:54 Uhr Hunderte Kalifornier wegen Waldbränden evakuiertLos Angeles (AFP) - Kalifornien wird von neuen Waldbränden heimgesucht. Mehrere hundert Anwohner nördlich von Los Angeles mussten ihre Häuser verlassen und vor den Flammen fliehen, wie die Feuerwehr mitteilte. Das von starkem Wind und hohen Temperaturen angeheizte Feuer zerstörte eine geschichtsträchtige Brücke über einem Canyon und bedrohte rund hundert Gebäude. "Wegen der Hitze ist es extrem schwierig, die Flammen zu bekämpfen", sagte ein Feuerwehrsprecher. Zudem sei die Vegetation derzeit extrem trocken. Erschwerend kommt ferner hinzu, dass die Feuerwehrleute es mit drei separaten Waldbränden zu tun haben.Etwa 2400 Feuerwehrleute sind mit 186 Löschwagen, 21 Hubschraubern und rund 30 Planierraupen im Kampf gegen das so genannte Crown-Feuer im Einsatz. Wegen der Zerstörung der Canyon-Brücke sind die Löschteams gezwungen, weite Umwege bis zu den Brandherden zu fahren. Die ersten Brände waren am Dienstag aufgetreten. Mittlerweile ertreckt sich das Feuer auf rund 4000 Hektar Land. Der bislang durch "Crown" angerichtete Schaden und die Kosten zur Bekämpfung des Feuers wird auf fünf Millionen Dollar (rund vier Millionen Euro) geschätzt. In der Nähe von Acton zerstörte die Brandwalze unter anderem ein verlassenes Haus und legte Stromleitungen lahm. Das Crown-Feuer wütet etwa 20 Kilometer nordöstlich von einem anderen Waldbrand: Im Angeles National Forest erfassten die Flammen seit Samstag mehr als 2400 Hektar Land. Doch das "Foothill"-Feuer ist mittlerweile zu 80 Prozent unter Kontrolle. Die meisten der 1600 Familien, die ihre Häuser verlassen mussten, sind mittlerweile wieder zurückgekehrt. Amtlichen Angaben zufolge wurden keine Gebäude zerstört. Ein dritter Brand, das vor einer Woche ausgebrochene "Pine"-Feuer, verkohlte die Vegetation auf einer Fläche von etwa 7000 Hektar. Den Angaben zufolge lodert es auch weiterhin noch, ist aber zu 95 Prozent eingedämmt. Ingesamt wurden etwa 13.400 Hektar ein Raub der Flammen. Die Kosten für die Schäden und die Brandbekämpfung werden insgesamt auf mehr als 25 Millionen Dollar geschätzt. » zurück |
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