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Aktuell
Neue Staudammprojekte in China
Freitag 27. August 2004, 11:15 Uhr
China baut vier neue Wasserkraftwerke für zwanzig Milliarden Euro
Peking (AFP) - China hat den Bau von vier milliardenschweren Wasserkraftanlagen an einem Seitenarm des Jangtse beschlossen. Für umgerechnet knapp zwanzig Milliarden Euro würden vier Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 38,5 Millionen Kilowatt am Jinsha-Fluss gebaut, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Der Bau solle 2020 abgeschlossen werden, sagte ein Manager der mit der Konstruktion beauftragten Betreiberfirma des Drei-Schluchten-Staudamms, dem weltgrößten Kraftwerk am Jangtse. Angaben zur Finanzierung machte er nicht. Berichten zufolge soll der Bau aber mit Erträgen aus dem Drei-Schluchten-Damm bezahlt werden.
Freitag 27. August 2004, 16:19 Uhr
Evakuierung aus Gebiet des Drei-Schluchten-Staudamms abgeschlossen
Peking (AFP) - Die chinesischen Behörden haben die Zwangsevakuierungen aus dem Gebiet des Drei-Schluchten-Staudamms in andere Provinzen abgeschlossen. Die letzten 882 Bewohner seien aus der betroffenen Region in der Provinz Hubei in die weiter östlich gelegene Provinz Jiangxi umgesiedelt worden, sagte Projektleiter Zhao Gengtian am Freitag der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Nach Abschluss der Bauarbeiten an dem Damm in fünf Jahren soll die gesamte Region am mittleren Verlauf des Jangtse-Flusses in den größten Stausee der Welt umgewandelt werden. Für das rund 22 Milliarden Dollar teure Projekt müssen insgesamt mehr als eine Million Menschen umgesiedelt werden; ein Teil von ihnen allerdings nur in höhergelegene Dörfer.
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