AktuellRusslands Taiga und Kyoto
Russland muss dem Kyoto-Protokoll in der Forstwirtschaft zum Durchbruch verhelfenMOSKAU, 4. Oktober (RIA Nowosti). Auf dem 7. Internationalen Forum der Forstwirtschaft, das in Sankt Petersburg stattfindet, betonte Vitalij Roschtschupkin, Leiter der russischen Forstbehörde, dass es notwendig ist, dem Kyoto-Protokoll in der Forstwirtschaft zum Durchbruch zu verhelfen."Wir müssen vor allem ein nationales System der Erfassung der Kohlenstoffbilanz in den Wäldern einführen, welches den Anforderungen des Kyoto-Protokolls entspricht", stellte er fest. Nach Expertenschätzungen erhöht die Aufforstung von 1 Million Hektar Wald- und Forstkulturen in den Jahren 2005 - 2007 die Quote der Russischen Föderation auf 1 Million Euro pro Jahr. Roschtschupkin teilte mit, dass in diesem Jahr etwa 670.000 Hektar aufgeforstet wurden. Schon jetzt seien mehr Flächen aufgeforstet als eingeschlagen worden. Doch auch diese Ergebnisse seien ungenügend. "Wenn wir den Holzeinschlag, Waldbrände, den Schädlingsbefall und Diebstahl aus der Gesamtfläche, die aufgeforstet wurde, abziehen, dann ergibt sich, dass nur 66,5 Prozent des Waldes wieder reproduziert wurden". » zurück |
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