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Babyboom bei Zoo-Pandas

Montag 14. August 2006, 13:36 Uhr

Babyboom bei den Riesenpandas in China

(AFP) - China freut sich in diesem Jahr über einen wahren Babyboom bei den vom Aussterben bedrohten Riesenpandas: Am Sonntag kam bereits das elfte Panda-Junge dieses Jahres zur Welt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldet. Panda-Bärin Eryatu gebar im Panda-Fortpflanzungs- und Forschungszentrum von Chengdu ein 130 Gramm leichtes weibliches Baby. Zudem wurden in diesem Monat in China bereits vier Zwillingspärchen geboren, zitierte Xinhua den Chengdu-Leiter Zhang Zhihe.

Die Experten gingen davon aus, dass in diesem Jahr insgesamt die Zahl von mehr als 20 Panda-Jungen erreicht werden könne. Möglich wird dies dank einer Serie künstlicher Befruchtungen. Die von den Biologen seit langem mit Sorge beobachtete sexuelle Unlust der Panda-Bären hingegen scheint nicht überwunden.

Nach amtlichen chinesischen Angaben leben 1590 Riesenpandas in der freien Wildbahn, größtenteils in den Bergen von Sichuan. Ihr Bestand ist unter anderem durch den Bau von Straßen gefährdet, die ihr natürliches Verbreitungsgebiet in den Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu durchziehen. Etwas mehr als 180 Riesenpandas befinden sich in chinesischen Forschungszentren wie dem in Wolong. Dazu kommen noch einige von der Volksrepublik an Zoos im Ausland verliehenen Tiere.


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