AktuellAus für Großkatzen-Schutzgebiet
Mittwoch 16. August 2006, 01:46 Uhr Schutzgebiet für Großkatzen muss wegen Geldmangels schließenKeenesburg/USA (AP) Eines der größten Schutzgebiete für Großkatzen und Bären in den USA muss wegen fehlender Spendengelder schließen. Sollten die Tiere in den kommenden zwei Wochen kein neues Zuhause finden, müssten sie möglicherweise getötet werden, teilte das Wild Animal Sanctuary in Keenesburg im US-Staat Colorado am Dienstag mit. Geschäftsführer Pat Craig zufolge fallen für die 56 Hektar große Einrichtung nordöstlich von Denver wöchentlich Kosten in Höhe von 15.000 Dollar (11.800 Euro) an.Spenden seien in letzter Zeit eher an die Opfer von Erdbeben, Wirbelstürmen und des verheerenden Tsunamis an Weihnachten 2004 gegangen als an Tierheime, erklärte Craig. Von der Schließung betroffen sind mehr als 150 Tiere, darunter 75 Tiger und 30 Bären sowie Pumas, Löwen und Leoparden. Da nahezu alle Zoos schon zu viele Tiere zu betreuen hätten, könnten sie die Schützlinge des Wild Animal Sanctuary nicht aufnehmen, erklärte Craig. http://www.wildanimalsanctuary.org » zurück |
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