Aktuell


Waldschädlinge in China

Eingeschleppte Schädlinge verursachen hohe Schäden an chinesischen Wäldern

China.org.cn (staatlich), 18. August 2006

In den vergangenen Jahren haben vor allem aus dem Ausland eingeschleppte Schädlinge große Schäden in chinesischen Wäldern verursacht. Die Verluste durch ausländische Schädlinge belaufen sich mittlerweile auf 56 Milliarden Yuan (5,4 Milliarden Euro). Damit sind nicht heimische Schädlinge für über 70 Prozent aller Schäden verantwortlich, erklärte Wei Diansheng, ein Vertreter des staatlichen chinesischen Forstamtes, am Mittwoch in Urumqi. Im Rahmen eines Forums zur Vorbeugung und Bekämpfung von Forstschädlingen führte er aus, dass China weltweit die größte Waldfläche habe, die von aus dem Ausland eingeschleppten Schädlingen befallen sei. Derzeit fänden sich auf einer Fläche von 2,8 Millionen Hektar Wald 26 verschiedene Arten nicht einheimischer Schädlinge. Die Vorbeugung gegen Ungeziefer und die Bekämpfung der Schädlinge werden von der chinesischen Regierung forciert. Allein in diesem Jahr wurden bereits 400 Millionen Yuan (39 Millionen Euro) dafür bereitgestellt.


25 Millionen Hektar Wald in China aufgeforstet

China.org.cn (staatlich), 17. August 2006

Mehr als 25 Millionen Hektar Boden werden in China mittlerweile durch neu gepflanzte Bäume vor Erosion geschützt. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, hat sich die ökologische Situation der betroffenen Gebiete im Nordwesten, Nordosten und Norden Chinas dadurch deutlich verbessert. 40 Prozent des Bodens, der von Erosion bedroht war, wurde gesichert, hieß es in der Meldung.

Das so genannte Schutzwald-Projekt ist auf 20 Jahre ausgelegt und ist das weltweit größte und langfristigste Aufforstungsprojekt. Im Jahr 2003 wurde es sogar ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen.


Erfolge im Kampf gegen illegalen Wildtierhandel in China

China.org.cn (staatlich), 16. August 2006

Das chinesische Staatliche Forstamt hat Erfolge im Kampf gegen den illegalen Handel mit Wildtieren in China vermeldet. Amtssprecher Cao Qingrao sagte am Dienstag in Beijing, im vergangenen Jahr hätten die chinesischen Forstbehörden über 450 Delikte aufgedeckt und dabei mehr als 40.000 Wildtiere beschlagnahmt.

Ferner betonte Cao, die chinesische Regierung schenke dem Kampf gegen den illegalen Wildtierhandel große Beachtung. Chinas Behörden haben eine Reihe von Aktionen zur Unterbindung des illegalen Wildtierhandels durchgeführt. Dabei arbeiteten die chinesischen Behörden eng mit der Internationalen Polizeiorganisation Interpol und der Weltzollorganisation zusammen.


China will Schadstoffemission reduzieren

China.org.cn (staatlich, 15. August 2006

Angesichts der gestiegenen Schadstoffemission in China im ersten Halbjahr hat das chinesische Hauptamt für Umweltschutz die Umweltschutzbehörden aller Ebenen aufgefordert, konsequent an den Zielen zur Reduktion der Schadstoffemission festzuhalten.

Hauptamtsdirektor Zhou Shengxian verwies am Montag darauf, dass in den kommenden fünf Jahren die Emission der wichtigsten Schadstoffe in China um 10 Prozent reduziert werden soll. Nach umfassender Analyse der Daten aus 17 Provinzen und Autonomen Gebiete sei die Schwefeldioxidemission gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum im ersten Halbjahr jedoch um 5,8 Prozent gestiegen.

Zhou betonte, dass der Energieverbrauch und die Emission von Schadstoffen zwei Indizien für die wirtschaftliche Entwicklung seien. Eine Reduktion dieser beiden Indizien gehe Hand in Hand mit der wirtschaftlichen Umstrukturierung und der Umwandlung der Art und Weise des Wirtschaftswachstums, sagte der Direktor des Umweltschutzamtes.


Versteigerung der Jagdlizenzen für Wildtiere verschoben

China.org.cn (staatlich), 14. August 2006

Die erste Versteigerung von Lizenzen für die Jagd auf Wildtiere in China, die am Sonntag in der südwestchinesischen Stadt Chengdu stattfinden sollte, ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Wie der Sprecher des chinesischen Amtes für Forstwirtschaft Cao Qingyao am Freitag in Beijing weiter mitteilte, sollen vor der Versteigerung diverse Klauseln vervollkommnet und günstige Bedingungen für die Überwachung der Jagd durch Gesellschaft und Medien geschaffen werden.

Der Vizeleiter der Abteilung zum Schutz von Wildtieren und -pflanzen im Forstamt Wang Wei, betonte, die Jagd von wilden Tieren müsse geordnet ablaufen, das heißt, den chinesischen Gesetzen und internationalen Gepflogenheiten entsprechen.


Viel Geld für den Schutz der Feuchtgebiete in China

China.org.cn (staatlich), 11. August 2006

Die chinesische Regierung will in diesem Jahr 500 Millionen Yuan (49 Millionen Euro) für den Schutz der Feuchtgebiete und den Aufbau von Naturschutzgebieten bereitstellen.

Wie aus dem chinesischen Amt für Forstwirtschaft am Mittwoch verlautete, hätten der Naturschutz und die Wiederherstellung der Feuchtgebiete derzeit Vorrang. Die bereitgestellten Mittel sollen in Fonds zum Schutz der Feuchtböden und in den Aufbau der Naturschutzgebiete fließen.

Die Feuchtgebiete in China erstrecken sich über eine Gesamtfläche von mehr als 38 Millionen Hektar. Das ist die größte Fläche an Feuchtgebieten in Asien und die viertgrößte der Welt.


China will Schwefeldioxidausstoß deutlich reduzieren

China.org.cn (staatlich), 4. August 2006

Der Ausstoß von Schwefeldioxid in China soll in den kommenden fünf Jahren durch verschiedene Maßnahmen reduziert werden.

Wie der Vizedirektor der Abteilung Schadstoffkontrolle beim chinesischen Umweltschutz-Hauptamt Li Xinmin am Donnerstag in Beijing erklärte, werde bis zum Jahre 2010 ein jährlicher Ausstoß von Schwefeldioxid in China von unter 23 Millionen Tonnen angestrebt. Zu den geplanten Maßnahmen gehörten eine strenge Kontrolle der Ausstoßmenge sowie der verstärkte Einbau von Entschwefelungsanlagen in Energieversorgungsunternehmen.

Nach Angaben von Li wurden im vergangenen Jahr in China mehr als 25 Millionen Tonnen Schwefeldioxid ausgestoßen, was einem Anstieg von 27 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 entsprach. Damit lag China bei der Emission von Schwefeldioxid an der Weltspitze. Als Hauptursachen für den gestiegenen Schwefeldioxidausstoß nannte Li den rapide gestiegenen Energieverbrauch und die wachsende Zahl von Kohlekraftwerken.


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