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Aktuell
Erster NP in China
Shangri-La: Chinas erster Nationalpark eröffnet
China.org.cn (staatlich), Xinhua, 25. Juni 2007
Das in der südwestchinesischen Provinz Yunnan gelegene Shangri-La gilt als eine der schönsten natürlichen Landschaften des Landes und hat nun auch die Ehre, Chinas ersten Nationalpark zu beherbergen. Der 2000 Quadratkilometer große Potatso Nationalpark wurde Ende vergangener Woche eingeweiht.
Der Nationalpark bedeckt 17 Prozent der Fläche von Diqing, einer autonomen Präfektur der Provinz Yunnan, die hauptsächlich von Tibetern bewohnt wird. Zu der abwechslungsreichen Landschaft zählen kristallklare Seen, sanfte Hügel und glitzernde Ströme, die sie zu einer klaren Wahl als erster Nationalpark des Landes machte.
Die lokale Regierung hatte Anfang 2006 begonnen, den Park zu kartieren. Seitdem wurden über 200 Millionen Yuan (20 Millionen Euro) zum Schutz des Parks und zur Förderung seiner touristischen Anziehungskraft ausgegeben.
"Mit der Gründung des Potatso Nationalparks hat China einen ersten Schritt bei der Verbindung von touristischer Entwicklung und Umweltschutz getan", meint Song Yinxiu, Leiter des Verwaltungsbüros des Parks.
Bisher wurden rund 69 Kilometer Straßen zu den zwei größten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten Potatsos, den Seen Shudu und Bita, gebaut. Die Ufer wurden durch die Verlegung von 10 Kilometern Bohlenwegen geschützt. Die Betonung des Umweltschutzes sei bei allen Einrichtungen des Parks zu erkennen, so würden solar betriebene öffentliche Toiletten und von sauberen Treibstoffen angetriebene Busse eingesetzt, um die Verschmutzung zu minimieren.
Während einer sieben Monate langen versuchsweisen Öffnung des Parks, wurde er von 600.000 Touristen besucht. Die Hälfte der Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten wurde dem Umweltschutz zugeführt.
Weltweit existieren 9800 Nationalparks. Der 1872 gegründete us-amerikanische Yellowstone Nationalpark war der weltweit erste.
China will kritische Situation im Umweltschutz überwinden
CRI (staatlich), 24. Juni 2007
Der stellvertretende Direktor der chinesischen staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Xie Zhenhua, hat am Freitag die Situation der Energieeinsparung und der Verminderung der Emission von Schadstoffen als kritisch bezeichnet. Sollte die kritische Lage nicht überwunden werden können, werde das im elften Fünf-Jahres-Programm festgelegte Ziel nicht erreicht.
Die strukturellen Widersprüche der Wirtschaftsentwicklung hätten Energieeinsparung und Verminderung der Emission von Schadstoffen schwer belastet, sagte Xie weiter. Außerdem hätten einige lokale Regierungen den Umweltschutz vernachlässigt und nur wirtschaftlichen Nutzen angestrebt. Deshalb hätten einige Industrien mit hohem Energieverbrauch und großer Umweltbelastung sich weiter schnell entwickelt. Dies führe selbstverständlich zu allgemein hohem Energieverbrauch und großer Umweltverschmutzung.
Multinationale Unternehmen erhöhen Einsatz für Umweltschutz in China
CRI (staatlich), 24. Juni 2007
Die Umweltschutzindustrie hat in China großes Entwicklungspotential. Zahlreiche multinationale Unternehmen haben aus diesem Grund ihren Einsatz für den Umweltschutz erhöht.
Auf der diesjährigen internationalen Messe für Energieeinsparung und Umweltschutz in Beijing haben viele multinationale Unternehmen modernste Produkte aus diesem Bereich vorgestellt. Bis zum Jahr 2010 wird der US-amerikanische Mischkonzern General Electric (GE) 50 Millionen US-Dollar (37 Millionen Euro) in sein globales Forschungszentrum in der chinesischen Metropole Shanghai investieren. Die Gelder sollen in Forschung und Entwicklung für umweltfreundliche Technologien und Produkte eingesetzt werden. Außerdem werden GE und der weltweit führende Wasserwirtschaftskonzern Veolia Wasser GmbH ihr Engagement in Abwasserwiederaufbereitung in China weiter verstärken.
Verstärkter Schutz für Feuchtgebiet an größtem Süßwassersee Chinas
China.org.cn (staatlich), 26. Juni 2007
Am größten Süßwassersee Chinas, dem Poyang-See, sind 13 Schutzzonen für Zugvögel und deren Nistplätze in den Feuchtgebieten eingerichtet worden. Meldungen zufolge beträgt die Gesamtfläche der 13 Schutzzonen über 200.000 Hektar.
Der Poyang-See in der zentralchinesischen Provinz Jiangxi zählt zu den Feuchtgebieten mit der größten Artenvielfalt in China. Viele seltene Tiere haben hier ihren Lebensraum.
Hohe Investitionen zum Umweltschutz im Sanjiangyuan-Gebiet
China.org.cn (staatlich), 26. Juni 2007
In diesem Jahr wird China 110 Millionen Yuan (10,7 Millionen Euro) in sieben Projekte zum Schutz der Umwelt im Sanjiangyuan-Gebiet investieren.
Das Sanjiangyuan-Gebiet befindet sich im Süden der Provinz Qinghai. Die zwei wichtigsten Flüsse in China, nämlich der Jangtse und der Gelbe Fluss, entspringen dort. Auch der Lancang-Fluss (Mekong), der im Anschluss durch mehrere Länder fließt, hat in diesem Gebiet seine Quelle. 2005 hat die chinesische Regierung die umfassenden Projekte zum Schutz der Umwelt im Sanjianguan-Naturschutzgebiet gestartet. Plangemäß werden 7,5 Milliarden Yuan (732,2 Millionen Euro) für die Verbesserung der Ökoumwelt in diesem Gebiet bereitgestellt. Die Projekte dauern sieben Jahre an.
Davon betroffen sind in diesem Jahr vor allem die Errichtung von Waldschonungen und ein dazugehöriges Zutrittsverbot, die Vorbeugung gegen Wüstenbildung und die Sanierung davon betroffener Gebiete, der Schutz der Feuchtgebiete sowie der Brandschutz im Wald und auf der Steppe.
Arbeitsgruppe des Staatsrats für Begegnung des Klimawandels eingerichtet
China.org.cn (staatlich), 20. Juni 2007
Die Arbeitsgruppe des chinesischen Staatsrats für die Begegnung des Klimawandels, für Energieeinsparung sowie die Reduzierung von umweltschädlichen Emissionen ist vor kurzem eingerichtet worden.
Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao leitet die Gruppe. Ziel ist es, neue Maßnahmen zur Erreichung der oben genannten drei Ziele zu erörtern.
Zu den Hauptaufgaben der Gruppe gehören die Ausarbeitung strategischer Richtlinien und Politiken des Landes zur Begegnung des Klimawandels, die einheitliche Planung der betreffenden Arbeit, die Erforschung und Überprüfung der Pläne bezüglich internationaler Kooperation und Verhandlungen, die koordinierte Lösung wichtiger Fragen in der Begegnung des Klimawandels, die Umsetzung der Richtlinien und Politiken des Staatsrats im Bereich des Umweltschutzes, die einheitliche Planung der Arbeit bezüglich Energieeinsparungen, die Reduzierung der Emission umweltschädlicher Substanzen sowie die Erörterung wichtiger Vorschläge und koordinierter Lösungen zu zentralen Punkten.
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