Aktuell


Chinas Umweltschutz-Bemühungen

China intensiviert Kampf gegen Klimawandel

China.org.cn (staatlich), 10. Juli 2007

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat am Montag betont, China werde weitere effektive Maßnahmen ergreifen, um die Schadstoffemission zu verringern und den Kampf gegen den Klimawandel zu intensivieren.

Auf der ersten Sitzung des staatlichen Führungsgremiums für Begegnung der Schadstoffemission und Kampf gegen den Klimawandel in Beijing sagte Wen weiter, man müsse die Reduzierung der Schadstoffemission weiter fördern und den Kampf gegen den Klimawandel verstärken. So könne eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft in China realisiert werden. Damit kommt China auch seiner Verpflichtung im globalen Kampf gegen den Klimawandel nach.


China fördert Aufbau einer umweltbewussten Gesellschaft

China.org.cn (staatlich), 6. Juli 2007

Der Direktor der chinesischen Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Ma Kai, sagte am Mittwoch in Beijing, die chinesische Regierung werde den Aufbau einer ressourcensparenden und umweltbewussten Gesellschaft fördern.

Wie Ma sagte, seien die grundlegenden geografischen Bedingungen Chinas durch relativ knappe Ressourcenvorkommen und eine geschwächte natürliche Umwelt gekennzeichnet. Das anhaltende Wirtschaftswachstum und die Umweltzerstörung setzten die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Chinas immer stärker unter Druck. Ma sagte weiter, China werde sein Entwicklungsmodell erneuern, die Form seiner gegenwärtigen Erntwicklung ändern und eine Produktions- und Verbrauchskultur entwickeln, die der Einsparung von Ressourcen und dem Umweltschutz zugute komme. Dies bedeute, einen neuen nachhaltigen Entwicklungsweg mit niedrigerem Energieverbrauch und geringeren Emissionen einzuschlagen.


Tausende Studenten für Inspizierung der Umwelt in ganz China

China.org.cn (staatlich), 10. Juli 2007

Über 10.000 freiwillige Studenten aus 21 Universitäten in China wurden, verteilt auf zehn Gruppen, in 23 staatliche Naturschutzzonen entsandt. Sie werden in den kommenden sechs Wochen Aufklärungsarbeiten über den Umweltschutz sowie wissenschaftliche Inspektionen über die Ökoumwelt durchführen. Die gleichzeitig größte Umweltschutzaktion unter Jugendlichen in der Geschichte Chinas wird auch als "Grüner Marsch" bezeichnet.


Chinas will Flussregulierung verstärken

CRI (staatlich), 8. Juli 2007

China will die Flussregulierung vorantreiben. Dabei werde man sich auf den Songhua-Fluss, den Huaihe-Fluss und den Taihu-See konzentrieren, hieß es aus dem chinesischen Staatlichen Hauptamt für Umweltschutz.

Auch die Quellgebiete der Flüsse sollen effektiver geschützt werden, um das Wasser der Flüsse sauber zu halten. Die Regierung wolle gleichzeitig die Trinkwasserquellen schützen. Außerdem wird der Bau der Abwasserkläranlangen in den Städten weiter gefördert werden.


China bekämpft Verunreinigung durch organische Substanzen

China.org.cn (staatlich), 6. Juli 2007

China wird das Problem der Verunreinigung durch organische Substanzen wie Dioxine schrittweise lösen.

Um das weltweite Problem der Verschmutzungen durch schwer abbaubare organische Substanzen zu lösen, hat die internationale Gemeinschaft im Mai 2001 die Stockholm-Konvention unterzeichnet. Am Dienstag wurde in Beijing von der chinesischen Regierung ein Programm zur Durchführung dieser Konvention gestartet. Im Rahmen des Programms wird China bis 2015 34 Milliarden Yuan (3.3 Milliarden Euro) in die Bekämpfung von Verunreinigungen durch schwer abbaubare organische Substanzen investieren.


Millionen Yuan in die Rettung alter Bäume in Mentougou investiert

China.org.cn (staatlich), 9. Juli 2007

Der Beijinger Vorortbezirk Mentougou hat vor kurzem etwa 1,7 Millionen Yuan (164.000 Euro) für die Rettung von 60 hier beheimateten alten Bäumen ausgegeben. In Mentougou gibt es viele alte und wertvolle Bäume. Insgesamt 1270 Bäume in 150 Einheiten und Dörfern sind in den Jahreshaushalt des Bezirks aufgenommen worden. Die Rettungsaktion für die in Gefahr geratenen alten Bäume hat bereits begonnen.


Weltbank unterzeichnet Gasvertrag

China.org.cn (staatlich), China Daily, 6. Juli 2007

Die Weltbank hat das erste Abkommen über Treibhausgase in China zur Durchführung eines Deponiegasprojekts unterzeichnet.

Das in Tianjin beheimatete Shuangkou-Deponiegasprojekt wird Gas aus der Deponie Shuangkou zur Produktion von Energie nutzen. Die erzielten Reduktionen an Treibgasemission werden an den Spanischen Carbon Fund als Teil des globalen Handels mit CO2-Krediten verkauft.

Entwickelt wurde das Projekt von der Tianjin Clean Energy and Environmental Engineering Company Ltd. (TCEE). Die TCEE wird Deponiegas sammeln, die Hälfte davon Methan, das im Vergleich zu Kohlendioxid (CO2) das 21fache Potential zur Erderwärmung aufweist. Der Rest wird aus CO2 und anderen Gasen bestehen.

Durch die Errichtung eines Systems zur Sammlung von Deponiegas, Generatoren und Anlagen zum Abfackeln des Gases wird Energie produziert werden.

In Übereinstimmung mit dem Abkommen und unter Leitung der Weltbank wird die TCEE die Entsprechung von 635.000 Tonnen Kohlendioxid-Treibgasen an den Spanischen Carbon Fund verkaufen.

"Tianjin ist das erste Deponiegasprojekt der Weltbank in China und könnte die Rolle eines Prototyps übernehmen", sagte Greg Browder, der Oberingenieur und Leiter des Projekts.

Es gibt nicht weniger als 87 Städte in China, die eine Bevölkerung von über 1 Million aufweisen und große Mengen an Treibhausgasen produzieren.

"Die Bewohner dieser und anderer großer Städte entsorgen große Mengen an Müll, der später auf der Deponie Methan abgibt. Das Potential für Deponiegasanlagen wie in Tianjin ist enorm", ergänzte er.

Man geht davon aus, dass das Projekt zur erneuerbaren Energie in Tianjin Anfang 2008 beginnen kann. Mittels mehrerer Leitungen wird man Deponiegas aus diversen Anlagen sammeln. Danach werden die gesammelten Gase zur zentralen Anlage gebracht, wo sie verbrannt werden, Strom erzeugen und dieser ins nordchinesische Stromnetz eingespeist wird.

"Als ein Projekt für erneuerbare Energie wird das Tianjiner Projekt positive Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt haben und einen positiven Beitrag zum Weltklima leisten", sagte ein namentlich nicht genannter Beamter der TCEE.

Durch seine Zulassung in China und das Abkommen zum Erwerb von Emissionsreduktionen ist das Projekt auf dem Weg, als ein "Mechanismus zur sauberen Entwicklung" registriert zu werden.

Deponiegas ist der viertgrößte Verursacher von Treibgasemissionen abseits CO2. Die Deponie von Shuangkou war die erste moderne geordnete Deponie in der nordchinesischen Stadt.



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