AktuellAKTION: Waldvernichtung auf Hawaii
Keine Bürgschaft für Regenwaldvernichtung"Rettet den Regenwald" e.V., 22.6.07Die Hawaiian Electric Company (HECO) plant auf Hawaii das bisher größte US-Biodiesel-Kraftwerk und möchte dafür eine staatliche Bürgschaft über 59 Millionen US-Dollar. Die Gouverneurin von Hawaii, Linda Lingle, muss in Kürze über den Antrag entscheiden. Die HECO-Pläne haben bei Umweltgruppen auf Hawaii die Befürchtung ausgelöst, dass die Insel zu einem großen Importeur von indonesischem Palmöl werden könnte. HECO behauptet zwar, es würde nur „nachhaltig gewonnenes“ Palmöl verwendet, allerdings gibt es das gar nicht. Die indonesische Umweltgruppe Sawit Watch hat nachgewiesen, dass großflächiger Palmöl-Anbau in Monokulturen grundsätzlich niemals ökologisch und sozial nachhaltig möglich ist. Die Gouverneurin von Hawaii, Linda Lingle, kann gegen die beantragte Bürgschaft ihr Veto einlegen. Mrs. Lingle hat in der Vergangenheit viel ökologischen Mut bewiesen. So hat sie im Juni 2006 das weltgrößte Meeresschutzgebiet (330.000 km2) durchgesetzt, mit dem Gewässer und Inseln der Hawaii-Inselgruppe geschützt wurden. Bitte informieren Sie die Gouverneurin über die ökologischen und sozialen Gefahren von Energiegewinnung aus Palmöl und ermuntern Sie Mrs. Lingle, ein Veto gegen die Bürgschaft einzulegen. Nutzen Sie den folgenden Musterbrief oder schreiben Sie selbst formulierte Briefe in englisch. AKTION » zurück |
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