Aktuell


Aufforstung in China

Chinas Baumbestand soll deutlich erhöht werden

China.org.cn (staatlich), 18. Juli 2007

In den kommenden 30 bis 50 Jahren will China den Baumbestand auf 1 Milliarde Kubikmeter verdoppeln. Dadurch solle dann doppelt so viel Kohlendioxid von den Wäldern aufgenommen werden wie bisher, sagte der Leiter des staatlichen chinesischen Forstwirtschaftsamts Jia Zhibang am Dienstag gegenüber der Presse in Beijing.

China habe die Waldflächen durch Aufforstung und Waldschutz bereits deutlich vergrößert. Durch die steigende Zahl der Wälder könne mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufgenommen werden.

175 Millionen Hektar chinesischen Bodens sind derzeit mit Wald bedeckt, das entspricht 18 Prozent der Gesamtfläche Chinas. Der aktuelle Baumbestand wird mit 500 Millionen Kubikmetern beziffert.


Mit chinesischer Forstwirtschaft gegen Klimawandel

China.org.cn (staatlich), 18. Juli 2007

Der Leiter des staatlichen chinesischen Amts für Forstwirtschaft, Jia Zhibang, sagte am Dienstag in Beijing (Peking) , die chinesische Regierung werde sich darum bemühen, durch Maßnahmen der Forstwirtschaft die CO2-Emission zu reduzieren und so gegen die globale Erderwärmung zu kämpfen.

Jia Zhibang sagte auf einer Pressekonferenz in Beijing, China werde die Wälder und Auen besser schützen und biologische Energie aus der Forstwirtschaft gewinnen. Zugleich seien chinesische Unternehmen dazu ermutigt, mehr Bäume zu pflanzen und Wälder zu bewirtschaften, um forstwirtschaftliche Energie zu erzeugen.


Millionen junge Bäume für Beijing

China.org.cn, 18. Juli 2007

Der starke Regen in den vergangenen Tagen ist der Beginn der Regensaison in der Hauptstadt Beijing (Peking). In der diesjährigen Regensaison sollen in Beijing mehr als 22 Millionen junge Bäume in den zehn Vorortbezirken und Kreisen gepflanzt werden. Dies wird die Aufforstungsfläche in Beijing um 1200 Hektar vergrößern.

Die Regensaison ist die beste Zeit für Aufforstung in der Hauptstadt. Die Anpflanzung neuer Bäume in dieser Schlüsselperiode stellt gute Voraussetzungen, das Jahresaufforstungsziel zu erreichen. Beijing hat gegenwärtig 232 Gruppen mit über 12.000 fachlich qualifizierten Mitgliedern gegründet und mehr als 30 Millionen Setzlinge vorbereitet. Die jungen Bäume sind in diesem Jahr größer als in den vergangenen Jahren, um die Überlebensrate der neu angepflanzten Bäume zu verbessern.


China will beim Umweltschutz enger mit OECD zusammenarbeiten

China.org.cn (staatlich), 18. Juli 2007

Am Dienstag haben das Staatliche chinesische Hauptamt für Umweltschutz und die internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz OECD, in Beijing einen Rahmenvertrag über eine weitreichende Zusammenarbeit unterzeichnet. Der Vertrag legt fest, in welchen Bereichen die beiden Partner in Zukunft zusammenarbeiten werden. Bei Prognosen zur Umweltentwicklung, beim Recycling, bei Statistiken im Umweltbereich und bei der kostenpflichtigen Nutzung von natürlichen Ressourcen wollen beide Seiten kooperieren, hieß es.

Das Hauptamt stellte ebenfalls am Dienstag den OECD-Bericht zum Stand des Umweltschutzes in China vor. Der Bericht erfasst, inwieweit China die geforderten Ziele beim Umweltschutz erreicht hat, und ob das Land seine Versprechen gegenüber der internationalen Gemeinschaft erfüllt hat. Das Dokument weist auch auf Mängel beim Umweltschutz in China hin.



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